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Ebenso nehmen ihren Platz unter dem allumspannenden Turban die

Weiterlich erwähnbaren Personitäten


ein, sollten sie in den anderwelchlichen Spartitäten keine geeignete Unterbringung noch Arealitäten für zeitenweise Verlustigung vom Effendi für sonstige Angelegenheiten zugewiesen bekommen.


  • Meister Histoguil A.B.C. Van Dannen - HofProfessor in Dracconia
    Berühmt sind seine allwärts verbreiteten Traktate zu jedem beliebigen Thema, und immerfort in der Ausfertigung "einst - mittlererweile - und heute", was einen umfassenden Überblick und kompakt-kompetente Begehung jeglicher Thesen vereiteln mag. In Tatwahrheit sind es einfach erfahrene und erlesene Zusammenschriebe, zum jeweiligen Stichwort passend, was aber aus anderem Munde gerne ganz anders nähergebracht erzählt wird.
    Wehe, wenn der Professor je daran zu gehen gedenkt, verschiedenorts Erwähntes zu theoretischen Konstrukten zu verknüpfen, wie er das bereits im privaten Schattenfeld zu verbrechen pflegte! In anderen Ländern als Dracconia könnten solcherart Behauptungen das Haupt kosten. Seit der Legendenzeit ist ihm auch noch ein Sohn zugewachsen: Histophob D.E.F. Van Dannen! Das ist schon schlimm genug, und darum verdient er auch keinerlei weitere Erwähnung.

    Ach du grosse Karawane! Lasst Euch nur nicht mit jenem Herren auf ein Gespräch ein, denn es könnte Euer Leben auf dem Spiel sein. Einst, mittlerweile und heute hat bisher noch jeden Zuhörer von der Wichtigkeit anderer Aufgaben überzeugt. Seine Wissenströme sind in der Tat nur immens zu nennen, doch braucht es schon ein ausserordentlich grosses Kamel, um alle Aussprüche zu transportieren. Dass auch noch ein Sohn von ihm in den Gassen zu finden ist, dürfte die Sache etwas perforieren, denn jener füllt die Lücken im täglichen Leben des HofProfessors zur Erholung anderer aus. Wenn Ihr jedoch an orakelhafte Abhandlungen über Eure fraglichen Unzulänglichkeiten interessiert seit, so seid willkommen. In meinem Etablissment gibt es vorzügliche Speisen und Getränke während Unterhaltungen, die Eure Zunge nicht enttäuschen werden. Bei längeren Aufenthaltungen gibt es auch spezielle Zetreuungen anzubieten...

  • Meister Habakuk Hikaëder - Betreuer der Schreibstube
    Die weiten Reisen des galanten Kavaliers, die Ausbildung zum gelernten Magicker und Schreiber, die Anstellung des missgelaunten Verwalter und Herolds und die ausufernde gallonenverbrauchende Tätigkeit als Vollzieher und Vorzeiger der Palastschriften bräuchte zum Berichten mehr Platz, als auf eine Kamelhaut geht.
    Eigenwillige Bewertung von Notwendigkeiten und respektloses Beharren auf ebendiesen schwemmten ihn oftmals in Bedrängnis und alle auf wellenlosen Fortgang im eigenen Sinne Bedachten atmen jeweilen auf, wenn sich der mit gespitzten Federn Gerüstete zurückzieht, um Gesagtes in genehme Form zu bringen.

    Wohlja, dieser Effendi ist mir wohlbekannt und oftgesucht hier. Ihr müsst wissen, so beredt dieser Meister sein darf, so beredt schafft er es bisweilen, sich aus jedem Massel herauszuheben und Zechenlos von hier zu gehen. Seine Schreibwerkzeuge sind sicher sehr spitz, spitzer noch als die Harke unsereres Regenten, aber besonders erinnerungsfest ist er wahrlich nicht - schon gar nicht, was Zeche angeht. Ich meine, er ist schon lange nicht mehr er selbst, wenn ich mich an die Zeiten des verschwundenen Emir erinnere und sorge mit Gedanken daran um jene Wandler, die es sich zum Spasse reichen, andere zu spiegeln - na, Ihr wisst wohl, worauf ich hinaus will. Ohherr, da kommt einer seiner Kobolde um die Ecke...

  • Meister Merëus - Zeichenritzer
    Ein melonensüchtiger nachtaktiver Buchstabenfuxxer mit fast trollgrossen Ohren. Jedenfalls hat er während der Legendenzeit annähernd vierhundertmal die wunder barblumigen Texte verfasst, die im "Tagblatt für dieTikonStadt" durch frivol verknüpfte Vermutungen dafür sorgten, dass sich diese auch so über- und ergeben konnten.
    Wenn er in Tavernen oder auf Plätzen tatenimmanente Stichworte aufschnappt, ritzt er sie wie eigentümliche Bilderrätsel in ausgelutschte Melonenschalen. Die ordentliche Sammlung ist noch bis Winteranfang an der PalastNordseite in den ausdorrenden Löwen- und DrachenzahnBeeten als Ausstellung ohne Eintritt zu bewundern...

  • Der dunkle Bruder Sadagar - Geschichtenerzähler
    hat es seit den Ereignissen im Haus von Sir Fitz nicht mehr gewagt, die schwarze Kapuze des Geschichtenerzählers überzustreifen. Doch in Wahrheit ist es umgekehrt:
    Wenn dieses Erkenntnisstück einigen Anwesenden einen Wissensbrocken zutönen lassen will, dann zwingt es ihn dazu - ungeachtet zu welcher Tageszeit er noch wie deutlich sprechen kann. So geschehen in der Taverne zu Füssen des Magierreservates HohenKrähen, wodurch die Hantierenden mit den Grimoire-Tafeln erfuhren, dass es nachgerechnet fünfzehn BI-Magier gegeben haben muss.
    Ob er sich daran noch erinnert? Es ist zu bezweifeln, denn die Kapuze scheint seinen Geist unter Kontrolle zu haben, sowegen er kaum oder eher oftnicht diese Erinnerungen weiterbringen kann, als bis zum ersten Ausspruch - darum seid beraten und bringt Feder und Papyr mit, wenn Ihr ihm begegnen solltet.

    Achja, Ihr meint also, wenn sich einer eine schwarze Schlafmütze überzieht, mit leiser Stimme düstere Prophezeihungen erzählt, dann ist er sofort ein Geschichtenerzähler mit sagenumwobener Wissenmacht? Ich sage euch, er will nur Weiberröcke in seinem Bette wiederfinden, ist ihm halt zu kalt in der Nacht. Und seht mal, wieviele davon ihm an den Lippen kleben. Also, wirklich, meine Damen, an die Arbeit, das ist hier keine Freischänke...

  • Sir Elion Sôr - ElfenChampion
    Der Elfen-Champion kam als Beobachter nach Tikon, sobald in El-Bas bekannt wurde, dass Emir Gunbar ebenso wie Kalif Nathanaël und GrossVezier Rereshqala ihrer Stellung abgewinkt haben und zusammen in Ruhe siësten. Um die Wartezeit sinnvoll zu verbringen (nirgendwo Krieg oder wie?), begann er Bücher jedweder Art zu sammeln, sitzt schal unter schattigen Vordächern und liest!
  • Thalat
    Thalat lebt seit jeher in der Regentschaft Tikons. Seine Herkunft liegt im Ungewissen, aufgewachsen ist er in der Nähe von Wexxel, wobei er von den Shil-O-Manen die ersten zehn Jahre aufgezogen wurde. Danach verliess er sie und brach in die weite Welt auf. Sein einziger Besitz waren zwei Ochsen und ein sonderbares mit unleserlichen Schriftzeichen besetztes Amulett. Mit kleineren Arbeiten als Gehilfe in den Tavernen überlebte er bis zu
    seinem 18.Lebensjahr recht gut.
    Danach zog es ihn weiter Richtung Burg Ehrenfels. Doch zuvor verschlug es ihn für ein weiteres Jahr in die Vogtei Tôs, wo er die erste Stufe des Kochens erlernen durfte. Mit dieser Erfahrung und seiner Zähigkeit alles perfekt machen zu wollen erreichte er Ehrenfels und wurde auch dort in die Küche eingestellt.
    Natürlich kann er nicht nur kochen oder schälen. Nein, er ist in vielen Sachen begabt : Das Reinigen von Waffen, der schlichten Kunst des Schwertes, der leichten Diplomatie, und vorallem verrichtet er ALLE ihm gestellten Arbeiten (auch das Arbeiten in Etablissements).

    So, meine Herren, wenn Ihr jemanden für irgendwelche Arbeiten benötigt, richtet Euren Dienern aus, nach Thalat zu suchen.



  • Geschrieben von pilfer; zum letzten mal bearbeitet von GbO am 30 Nov 2002