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Erkenntnisreiche Vorstellung in Worten und Taten

Herrschliche und Wichtliche Personitäten


die dank ihrer Stellung, Herkunft oder ihres Geldes bestechen und somit die Geschicke des Kalifats in nicht umbemerkender Weise treibend beeinflussen oder doch zumindest bereichern.


  • Emir Gunbar Tswo - früherer Scheich der Scheichs im Emirat Tikon

    Nachdem er sein Amt nicht gänzlich freiwillig an den Kamelhöcker gehängt hat und sich - was unsere letzte Neuigkeit ist - als gewöhnlicher Nomadisierer dem Mus-El-Manen-Stamm unter dem verblichenen TopaSallior angeschlossen hatte, scheint die Ära seiner Regentschaft nach nur zwei Jahren bereits jäh beendet.
    Doch weil wir eine glorreiche Rückkehr nicht gänzlich ausschliessen wollen, finden zukunftgerichtet Interessierte noch viel mehr über den Emir. Was aber nicht darüber hinweg täuschen kann, dass unser früherer Emir schon seit Jahren nicht mehr unter seinem Turban erblickt worden ist und wohl in irgendeiner Oase seinen Lebensabend verbringen mag.

    Des Emirs Taten auf Raten und was sich so auf dem Souk zu hören ergibt: Keinem wurde bisher grössere Hingabe und hartes Opfer für seine Stämme abverlangt als dem machtbewussten Gunbar. Selbstloserweise als verkork(s)ter Inhalt im Kristall zu finden, die namenlosen Zerstörer mit Blicken bannend, hat er den allgefahrbringenden Durchgang aus der AnderWelt verstöpselt, alldieweil erkannt wurde, daß dadurch die Umkehrung aller Vorzeichen stattfinde. Während die Tikonier also fieberlich nach Mitteln suchten, sich der aus dem grossen DæmonenTor bei Tingen strömenden Schattjen Horden zu erwehren, setzten die Druiden ihre ganze Konzentration darein, den Emir wieder aus dem Kristall zu befreien. Es mag entscheidend geholfen haben, dass im Göttertal der alten Tempel die beiden Öllampen der Dschinns gefunden wurden, die als persönliche Beschützer des Emirs danach trachteten, die Prophezeihungen "Unser Emir wird jalmo sein!" nicht wahr werden zu lassen. Trotzdem waren fast sämtliche Aussagen und Anordnungen von Gunbar danach - und nicht nur wegen der Gewöhnung an die veränderten Zustände - wirr. Besonders anlässlich der ersten Audienz auf dem Schneeberg II, was ihm den erklärten Hass des bis dato unbehelligt wuselnden GrossVeziers R. und die unterschwellig hörbare Nörgelei des Emporkömmlings Ghilean eintrug. Seitdem zog Gunbar Tswo mit seiner MamelukenGarde, Gegendekrete diktierend, von einer Residenz zur nächsten und trachtete danach, auf unverfängliche Weise Zutritt ins Zentrum des Kalifats zu erlangen. Was ihm mit seiner unaufällig auffälligen Art nur fast geglückt wäre, weil nämlich sein GartenHauptmann Gloozi ben Noën justamente seinen Kamelsattel durch einen Staatsstreich ergatterte. Man munkelt, der Emir sei darauf mit einem Strick in der Hand gesichtet worden...

  • Scheich TopaSallior - verstorbener Anführer der Mus-El-Manen

    Nach seinem tragischen Dahinscheiden an dem NeujahrsFeste zum Jahre 30 GT, vor lauter Aufregung im Gefolge eines missglückten Anschlags, ist von Seiten TopaSalliors weit weniger eine Rückkehr zu erwarten.
    Weil sein Wirken als - nach Gloozi Ben Noëns Machtübernahme - vorletzter regentenhafter Mus-El-Mane von solcher Unvergessbarkeit war, wollen wir ihm noch einige Zeilen mehr widmen. Seine Nachfolge hat im Kielwaser der Empörung anderweitiger Ereignisse der ehemalige Grossvezier Rereshqala angetreten und hofft nun mit seinem Format die Lücke hier schliessen zu können.

    Es mutet nun wie ein Nachruf an, was vorher der Herold aus voller Brust Euch entgegenschmetterte, solltet Ihr den Namen nicht gekannt haben: Er ist tatsächlich jünger, als er aussieht - dabei fühlt er sich älter, als er ist; was er bei den Festivitäten im Hause des Sir Fitz wieder einmal bewies, als er die Unpässlichkeit seines Herzens ob der Revolte des GartenHauptmannes Gloozi wohlweislich verschob. Dank dem Orakel von Kevatal wissen wir heute, dass es Einwirkungsversuche der AnderWeltler waren, mit unzähligen Magiefokussen den Lauf der Zeit zu manipulieren, die seinen Lebenslauf durcheinander gebracht haben. TopaSallior behauptet auch gerne, egal wo sich der Wandernde Gott herumtreibe, an jedem zweiten Leermond begegne er ihm und erfahre so die Wege für seinen Stamm. Nun aber sucht er eher Stütze bei Omenleserinnen und Wahrsagerinnen, weil es sein erklärtes Ziel ist, das Rätsel des UR zu lösen. Worauf dem nun auch immer abgezielt werden soll, ist er seinen Wünschen ein gutes Stück nähergekommen, als ihn wundersamerweise sein Herz doch noch verliess Es ist ihm jedenfalls zu vergönnen, nun neben dem Wanderer all die rätselhaften Wege zu beschreiten, Fragen beantwortet zu sehen und die gutmütigen Zuhörer mit seinen Ausschweifungen zu unterhalten.

  • Regent Gloozi Ben Noën - Ex-Hauptmann des Gartens und zeitiger Regent von Tikon
    Gloozi, der mit seiner Spaliergarde nicht nur den Kalifen, sondern auch seine diversen Liegenschaften bewacht, konnte sich dank geschicktem Taktieren eine wichtige Position im Kalifat sichern. Man sollte sich nienicht von der Bezeichung irrführen lassen; er war unverzichtbar, gerade auch als Vertrauter des Emirs, dem Rereshqala nicht traute. War, denn mit einem geschicktem Schachzug gelang ihm mitten ihm Guss der Beete des Sir Fitz der Staatsstreich. Er beliess dem Kalifen seinen Palast, doch wollte sich fortan alleinig um das Schicksal des ganzen Rests von Tikon kümmern, welchselbstiges Gelingen der Interessierte hier hinzuhören kann. Man wird also sehen müssen, ob der Tulpenkelch nicht unter der Last knickt und den Hauptmann mit dem Bade ausschüttet.
    Vom in der Stadt amtenden Regenten vermuten wir seit einem Jahr, dass er sich verschiedenorts ohne grosse Verlautbarerei umtut, damit er nicht umgetan wird. Da er sich früher mit nätzender Wachstumsförderung in der Stadtwache Kenntnisse zueignete, die in den klärenden und düngenden Angriff auf Unseren Emir ausrankten, kann sich jetzo sein Augenmerk auf fürstenumwuchernde Verhandeleien mit Adelssprösslingen in blühenden Oasenstädten richten, wodurch ihm Fähigkeiten in sogenannter Diplomatie zuwachsen mögen.
    Sogar hat er darin sehr geschicktes Taktieren bewiesen, hat er doch allerlei Umtriebe beendet und angefangen. Rereshqalas Ausschluss aus dem Rat der Veziere, die Vergabe derleien Vogteien von Tôs und Hornfels, um das letztere sich sofort ein heftiger Streit entwickelte, Turneien und noch Vielerdingslichkeiten mehr lassen aus dem Gartenhauptmann ein regentschaftliches Format werden, das beachtet werden will. Sein Schachzug zur Wahl des Dogen von Wexxel wurde aber von der allzu widerspenstigen Bevölkerung der Oasenstadt abgeschmettert, was aber seinem Erfolgszug keinem besonderen Abbruche antun mag.

    Nachdem die allzu verfahrene Regentschaft der glücklosen Dekretenkünder ihr Ende durch den Commandante gefunden hatte, gelang es dem erstaunlich beflissenen Herrn sehr bald, einen verloren geglaubten Glanz wieder nach Tikon zu bringen. Versteht mich richtig, werte Effendis, für uns Handlungstreibende hat sich die Veränderung wenig sichtbar durch die Gassen geschlichen. Doch zuzusehen, wie das Gesindel den Bazar wieder mit reichlich Vorsicht begeht, ist doch ein wahrhaft gutes Omen. Der militärische Drill und Drall um die Ecken Tikons bringt uns hier endlich wieder die nötigen Tumans in die Säckel und ich verstehe so nicht ganz den Grund eurer verwunderten Blicke. Bleibt mir da ja mit dem Kalifen und dem Emir bei der eigenen Jacke, den lüsker lekker Labenden. Ihr werdet es schon selbst noch sehen, dass es mehr zum Regieren eines Kalifats braucht, als möglichst wichtig zu tun und wenig zu unternehmen. Der Regent, der hat die Hand im richtigen Beutel und macht was für uns Händler.

  • Prinz Nathanaël - Kalif von Tikon a.D.
    Wer kann es ihm verdenken, dass er nach dem grauslichen Jahr des Durchstreifens sterngepflasterter Lande und der geteilten Zeit der umherwandernden Hälften seines Korpus erneut dem gedanken- und anspruchslosen Schwelgen im Luxus (Datteln, Wachtelzungen, Suleikas!) verfiel.
    Doch irgendwannbald wird er sich den deutlichen Fragen seiner Minister stellen müssen, vielleicht weil seine Erfahrungen zur Erlösung aus etwelchen Geheimnissen beitragen können. Nur seinem leichten Gemüt und seiner übersehenden Art hat es Kalif o.R. Nathanaël zu verdanken, dass er nichts vom Staatsstreich Gloozis mitbekommen hat. Denn ansonsten wäre er genau so wie sein GrossVezier der Stadt verwiesen worden. Aber um ihm nicht allzu viel Ehrenpolster hier zu gewähren, mag der kritische Leser auf Weiterführendes hingewiesen werden.
    Seinen Ministerfragen ist er auf jeden Fall entronnen, ward doch eine Sichtung seiner Pantoffeln schon lange verjährt und es wird angenommen, dass seine Spaltung in zwei Hälften weitaus widrigere Folgen hatte, als allgemein unter den Marabuts diskutiert wurde. Wir wünschen ihm auf jedem Kamel ein stetes Vorankommen und harren noch ein paar Tropfen lang auf seine Rückkehr, einsweilen sich Regent Gloozi schon bestens im Regierungssattel eingesessen hat.

    Lange, sehr lange geweilte sich der zur Unterstützung hereilende Lehensverwalter, die Umtriebe seines Laissez-faire zu tolerieren in dem Glauben, der Kalif würde seiner Aufgabe zum Wohle Tikons schon noch gerecht werden. Umso mehr ist nun aus seinem Munde eine Missstimmung zu vernehmen, die besser keinem Ohre zugetan werden sollte. Manche munkeln zwar, dies möge daran liegen, dass die werte Prinzlichkeit nie auch nur den Namen eines der wichtigeren Gönner behalten könnte, solange dieser nicht weiblicher Art und mit einer vorzüglichen Bauchnabligkeit ausgestattet sei. Doch die Wahrheit wird wie so oft in der Klebrigkeit zwischen den Datteln verschwunden bleiben. Und genau dahin werden die recht deutlichen Worte des Strategen aus Wexxel auch hinvertraut werden. Wohl bekomms.

  • Ex-GrossVezier und Scheich Rereshqala - Ex-Entscheidender im Rat der Veziere und Scheich der Mus-El-Manen
    Die selbstüberschätzige, angereicherte Intrigans-Person des GrossVeziers hat es (nicht mal die Götter wissen, wie) fortlaufend und mit fadendurchscheinenden Mitteln immer wieder geschafft, das Kalifat zusammenzuhalten, ohne sich die Hände allzusehr schmutzig zu machen. Man sollte es Rereshqala zugute halten, dass er mit seinem allumspannenden Turban meistenteils auf sich selbst gestellt war; wer sonst vertraut noch auf gewiefte VerhandlungsTaktik, verzweigte Vertragsformulierungen und einen ausgefallenen Geschmack, was farbliche Verknüpfungen betrifft? Jedenfalls (wie er behauptet!) hat ihm der erzwungene, illusorische Aufenthalt als zweiter im Kristallpfropfen übergarnicht geschadet, ihm vielmehr den Beweis für die Existenz echter Träume beschert.
    Was es dem Kalifat nützt, dass der GrossVezier in jede denkbare Richtung ausschweifend Zugeständnisse, Versprechungen, Plappereien auf Papyr sammelt, hat sich nach dem unten erwähnten Staatsstreiche bewiesen. Obwohl gar unüberhörbare Verlautbarungen über die Unpässlichkeit der werten Meinung über das Nachtschwärmgesocks blutleerer Art in Wexxel ihm über die Lippen kamen, wanderten seine Füße des öfteren zwecks diskretem Ortswechsel über die dortige Schwelle. Sein entscheidlicher Vorteil ist, dass er im funkenstiebenden Auf- wie im Abtauchen um vieles schneller ist, als alle rumsum Handelnden und Wandelnden Corpi.
    Neuerlicherweils jedoch stolperte auch er über seinen eigenen Turban, der sich noch im hinterhereilen befand, als er im Hause des Sir Fitz den Umsturzabsichten querlief. Gloozi Ben Noën setzte ihn kurzerhand aus der Stadt und ab von seinem Sattel. Sein somittiger Aufenthaltsort ist deshalb unbekannt, wodoch immer wieder ein perlweisses Auftauchen seiner Machenschaften zu erhaschen ist.
    Letztlich liess er sogar einen grossen Geheimturban lüften, als er verkündetet, dass er die Nachfolge des verblichenen Mus-El-Manen Scheichs TopaSallior antrete und man mag ihn nach dem Rauswurf aus dem Rat der Vezier der Stadt Tikon nunwieder als Scheich Rereshqala anreden. In diesem Sattel liess er auch gleich eine grosse Sanddüne aufschichten, um sich im anbahnenden und nun abflauenden Konflikt zu Vogtei Hornfels Gehör zu verschaffen. Über seine jüngsten Züge im grossen Emirspiel lässt sich aber nur spekulieren.

    Der Bazar in Tikon, Wexxel und anderen Örtlichkeiten hat viele Stimmen zu diesen Namen, doch gehört selbst, wie sie Euch ins Ohr züngeln:
    Auf dem Rat der Veziere durfte wieder erlebt werden, was Rereshqala zu einem nie zu unterschätzenden Faktor in den politischen Machenschaften von Tikon werden liess. Die vielen Umtriebe wurden selbst seinen eingeweihten Schuhen zuviel, so dass sie sich oft in mehrere Richtungen zur Sicherheit wandten, um ja nicht einmal aus dem Tritt zu gelangen.
    Obwohl er sich immer wieder gerne der Hilfe eines nicht ganz so wichtigen Oberhauptes einer bestimmten freien Oasenstadt nicht bedient hatte oder bedienen liess, wird es doch dem glubschäugigen Marabut auffallen, dass der einen Hand die andere nicht weit entfernt lag. Das würden aber beide wohl nie so recht zugeben wollen, denn in seinen Säckel lässt sich niemand gerne blicken und die Verschwörung im Dampfbad hat jener allumspannende Turban noch lange nicht vergessen. Der Zweck heiligt die Mittel oder besser die eine Hand nimmt die Datteln, die andere hält sie fest.
    Aber werter Sidi, nehmt diesen Rereshqala nicht auf die leichte Schulter, hat er doch in Hornfels gezeigt, dass sein Schwert noch zu führen ist und der taktische Rückzug über den Winter lässt noch keinen noch lange nicht vergessen. Der Zweck heiligt die Mittel oder besser die eine Hand nimmt die Datteln, die andere hält sie fest.
    Aber werter Sidi, nehmt diesen Rereshqala nicht auf die leichte Schulter, hat er doch in Hornfels gezeigt, dass sein Schwert noch zu führen ist und der taktische Rückzug über den Winter lässt noch keinen gesamten Kamelritt in die andere Richtung erkennen.

  • Sir Bertram - SchwertTräger des Prinzen
    Kaum einer hat eine Vorstellung davon, was der Titel "SchwertTräger des Prinzen" eben in der Bedeutung und Tätigkeit enthalten mag. Er aber hat eine. Und setzt sich auch durch. So es die Lage nach seiner Sicht erforderlich macht. Ohne Beachtung von Gepflogenheiten. Wenn er herumschwirrt, ist er für seinen Herrn gewisslich Gold wert, lässt sich aber mit Naturalien löhnen. Manche in der Stadtwache meinten früher, sein ungewohntes Handeln sei auf wochenlange Besuche auf den Weiden von Mûr zurückzuführen. Und wirklich: So wie Sir Bertram schwärmen nur wenige für ihren Prinzen, wofürselbst er eben hoch geachtet bei den Sidis verehrt wird.
    So ist es für den Kalifen wohl höchstbedauerlich, dass des SchwertTrägers Tatkraft in den letzten Jahren äusserst gering ausfiel. Ob der sich gänzlich nach Mûr zurückziehen möchte? Es ist zumindest zu erwarten, nachdem es Jahre dauerte, die Gewissheit der Abwesenheit nicht nur des Kalifen, sondern auch des Schwerträgers dahingehend zu verstehen, dass sie sich ebenso wie Unser Emir eine Oase okkupierten und sich dort abseits aller Geschehen sich des Dattelweins hingeben.

    Ah, das waren noch Zeiten, als unserem Kalifen von der Seite weichend sein Schwertträger treulich erfolgt ist. Es gab wirklich nur wenig so ergebene Gestalten, die dem Kalifen in seiner Art geblieben ist. Ja, damals war alles noch ein bisschen glanzvoller. Gerne hätte ich ihn nochmals gesehen in unseren Strassen, aber seit der Kalif sich auf den Rücken eines Kamels gesessen hat, ist auch sein Schwerträger nicht mehr gesehen zu wesen. Solltet ihr ihm des Weges einmal gewahr werden, so richtet ihm doch freundlichst ein Bilhana von mir aus.

  • Sir Morkudz - HohePriester des Tscha'anz

    Der Kriegsgott Tscha'anz ist nicht nur für seine Launen, sondern auch für seinen kuriosen Hohepriester berüchtigt. Dieses Exemplar ist dafür besonders bekannt, dann und wann zu sterben und eine Zeitspanne später wieder die Leute mit der geschätzten Anwesenheit und Un-Taten zu beehren. Seine Verwicklungen über den zwielichten ELO-Orden blieben ebenso im Dunkeln, wie sein verfrühtes Ableben und sein Auftauchen aus dem Kamel-Orkus.
    Wie kaum ein anderer, versteht er sich in wechselnde Verhältnisse einzuordnen, war er doch nicht nur unter dem GrossVezier, sondern schon zu Zeiten des Herzogs Angus wie auch heute im Tikon Commandante Gloozis ein wohlangesehener Mann. Auf diesen Ruf hin hat er sich etwas zum Ausruhen begeben und überlässt die Tagesgeschäfte den jeweiligen städtischen Gesandten, während er die Nachtgeschäfte mit wohltuenden Schlafe füllt.



    Meister Magnissel - Obmann und Lump der Händler und Tauscher
    Warum wagt er sich nicht zurück nach Tikon? Weil er noch immer den Ursprungsort der GratisKarawanen auffinden möchte, oder weil sein Wirken der wahre Grund fürs Abschotten des GesindelDrittels war? Oder einfach, weil er sich auf Reisen und als schmarotzender Gast anderer Fürstenhofe wohler fühlt als beim Verwalten zweier Gilden? Selbst der Rat der Veziere vermochte die Antwort auf seiner Zunge nicht erfinden und grübelt nun weiter vor sich hin und merkt dabei gar nicht, dass er bereits abgesetzt wurde.
    Neuere Informationen und Unternehmungen seites des wohltänigen Regenten Gloozi ben Noën zeigen auf, wessen Verbrechen sich Magnissel schuldig gemacht haben soll und es entbrannte eine aufgeregte Suche nach dem Lump, die über alle Dünen hinweg seinesgleichen suchte. Der Fortgang der Entwicklungen sind im Dünen-Pouster nachzulesen, wurde doch der Obmann gefasst und zuerst eingebunkert, bevor sich sein weiteres Schicksal entscheiden möge.



  • Geschrieben von pilfer; zum letzten mal bearbeitet von GbO am 30 Nov 2002