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GLANZ - RAUB - NEKTIEREN - Z'FLUCHT

Kapitel 79 - Drohnen Drohen


Wie es sich zutragen will, am 30. Juni 2oo1


«Hsülstziylij sagt: Drohnen drohen!»
GLANZ - RAUB - NEKTIEREN - Z'FLUCHT
30. Juni 2oo1
Der Sensegraben bei der Grasburg, 15 km südlich von Bern

Eine Frage steht ganz am Beginn des Auftrags an eine Heldengruppe mit 8 Charaktern:
Wer erteilt den Auftrag?

Einerseits wissen wir, dass es in der TikonStadt (auch "LuxPerle am Li=Fluss" genannt!) sehr unterschiedliche Interessensgruppen gibt, die auch über mehr oder weniger Mittel und Möglichkeiten verfügen; andrerseits fokussieren diese Interessen glücklicherweise nicht
denselben Brennpunkt - denn auch die Ziele sind nicht dieselben: Machterhalt - das glaubt Unser aller Regent von den gemittelten Göttern als Gabe zu bekommen, jeden Tag aufs Neue... Viele Anhänger und Einfluss (weniger auf die innerstädtische Organisation als auf viele umliegende Gebiete) - ist ein Bestreben der Tempelherren, weshalb sie sich zum Rat genannt "Sedikitt" zusammenrauften. Ihr Wunsch ist es schon seit zwei Jahren, das System
der Sandpfade unter ihre Kontrolle zu bringen (doch freundliche Fragen beim Wolf von Dysterthor haben keineswegs gefruchtet!) und darum schicken sie diese Expedition wagemutiger Kleriker zur Erforschung von Toren und Pfaden, um die Wirksamkeit der
Schutzamulette zu testen (so begonnen im 76. Abenteuer, mit zu erwartenden Berichten aus dem Lokaj-Gezorat Hornstein!).
Reine Erkenntnisse und ihr Festhalten in Büchern ist das Anliegen der Akadæmi-Magier: weil sie schon das mimpihafte Had erlebten, das floatende Sultanat landen zu lassen, würden sie gerne die Hintergründe für jene Flucht, den jetzigen Zustand und die Frage, ob
momentanlich Einmischung von dorther zu erwarten wäre, aufklären - doch das Unterfangen eines Vorstosses ins Sultanat selbst ist voraussehbar beschwerlich. Viele wohlwollende und zufriedene Kunden und mit Geschicklichkeit aufgehäufter Reichtum ist etwas, wovon die Kaufleute nie genug bekommen. Viele unbewusste Kunden und dank Fingerfertigkeit zusammengeraffter Reichtum ist das tägliche Los äh sichvonselbstergebende Resultat bei der TauscherGilde.
Eine Rezeptur im alleinigen Besitz zur beliebigen Herstellung von äusserst wertvollen Gegenständen könnte auch unerwartet einem einzelnen Handwerker oder Künstler in die Hand fallen, und wenn er dann noch die Materialien beschaffen könnte. Seit in der
Lieblich-Lauen-Legendenzeit einzelne Wandler sich mit Süssigkeiten befassend in Tikon niederliessen, kursieren Gerüchte und Berichte über die wunderlichen Imagomantischen Spiegel. Nur ganz wenige Exemplare wurden gesehen und beschrieben; es hiess, der Doge von Wexxel sammle und zahle horrendhohe Belohnungen. Für die Magier schienen Leute (wiederum Wandler), die mit solchen Spiegeln zu hantieren vermochten, eine echte Konkurrenz darzustellen, denn selber entbehrten sie das Talent oder die Anleitung zum "Quillen", wie das Öffnen eines Fremdgegenden darstellenden Imagos genannt wird.
- - - sehr kompliziert das alles, oder nicht? Was wundert's, wenn die gemeinen Bürger und Mewos sich lieber mit Dattelprodukten oder Ziegenzucht, mit Familienverflechtungen und alltäglichem Mitteldritteltratsch befassen.

Im letzten Hochsommer unternahmen einige Abenteurer (von Unbekannten* bei Treffen in Mozzar's Park dazu angestachelt) eine lange Reise zu den Ruinen von Il-Vas, der zerstörten MondElfenstadt in den Hohen Bergen.
Leider aber, als sie sich von aufgeweckten Verteidigermechanismen vor die Wahl gestellt sahen, entweder das Wissen oder die gefundenen Schätze hinauszutragen, entschieden sie sich für das Gold! Doch eine Beobachtung vermeldeten sie: das grösste Langgebäude im
Wyssenbachtal war nicht eine Therme oder ein Palomarium zur Mondbeobachtung, sondern eine "Spiegelfabrik"!

* Logische Folgerungen sind angesagt:
Wer hat ein lebendiges Interesse, Machtmittel und Waffen (immer besser als wankelmütige Nomaden..) zu ergattern, um den Umsturz des ehemaligen Gartenhauptmanns rückgängig zu machen? Wer hat alljene Kenntnisse von Expeditionen in die VersamSchlucht und zum W-Stern in den Jahren 25 - 28 GT, schon von Amtes wegen? Die Subphonoren! Die
untergetauchten ehemaligen Veziere und Minister von Kalif Nathanaël! Wir erinnern uns, dass im Rat auch Gilden-Obmänner und Zunftmeister eher Sitz als Stimme hatten, je nach Lust und Laune von Grossvezier Rereshqala (der ihnen enttäuscht den Rücken zuwandte und sich bei den Mus-el-Manen zum Scheich ausrufen liess, nachdem ein sorgsam
konspirierter Anlauf zu probeweise besprochenen Möglichkeiten hinsichtlich des Versuchs eines Umsturzes wegen der andern Einstellung des PvP in die Hose ging und im Wäschekorb weggetragen wurde).
Obzwar die Angelegenheiten jeder Gilde immer noch von einem Gewählten intern geregelt und gefördert werden, den Rang und Lohn dieser Stellung haben sie genausowenig wie den Einfluss auf höchster Ebene: was der Regent nicht ebendaselbst beschliesst und bestimmt, vollführt sein Erster Offizier. Die pelastbaren Taten ebendieser zielen mehr auf regentliche Lobreden, regentliche Jubelerscheinungen und regentliche Denkmäler. ANSTELLE von ernsthaften Anstrengungen, das Ansehen und den schlagkräftigen und sich handelsmässig auszahlenden Wert des Kalifats zu mehren, indem Dinge beschafft und erfunden werden, die sonst keiner hat.

Wir sind gewiss: die kleinsten und unbeachtetsten Unternehmungen
bringen immer die teuersten Ergebnisse!

Szenario: Beginn Samstag 15 Uhr; dauert bis zum Sonnenaufgang am Sonntag; (für «Wandlerische» zum Vorbereiten schon ab Freitagabend möglich) Übernachten biwakmässig im Spielgelände - Abschluss als Sekt/Nektarfrühstück und Rückkehr bis So-Mittag (das ist auch eine Reminiszenz an ähnliche Abenteuer mit den Kybernauten ebenfalls an der Grenze zwischen Tôs und Mûr im Sommer '92, zb Kap.18 "Honig mit Stachel" - und es soll ebenso eine dichtgedrängte Hetzerei mit zahlreichen Aktionen, Hindernissen, Kämpfen, Überraschungen werden, also wesentlich anders als beschauliches Lagerleben oder Tavernenintrigen!)
Rollen: klassische Heldengruppe ohne Kleriker, die sich intern vorbereitet. Als Gegner wünschen wir uns neu Spielende vornehmlich aus der Region (Bern, Fribourg, Basel?)
Teilnahmebeitrag: SFr.26.- fürs Spiel, dazu kommen Kosten für Verpflegung, Leihmaterial, Reise usw.

Allgemeine Fragen und Meldungen bitte an: oberbashi@tikon.ch
HABAKUKs Schreibstube
Bruhins, Hauptstrasse 9 in CH-9053 Teufen
Tel. 0(041) 71.333 12 11

Es ist hindoch so, wie die meisten Tikonier durch zitternd-zitierende Erfahrung wissen: Frau, Sidhi und Gnom muss lang voraus angekündigte Termine selbst überprüfen. Denn Live-Abenteuer sind in punkto Durchführung von VielVerschiedenem abhängig. Gültigkeit haben die direkten Einladungen!

Beachte den Abschnitt Vom Hineinkommen in Tikon-Spiele.



Geschrieben von habakuk; zum letzten mal bearbeitet von GbO am 30 Nov 2002