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Ein Auswahl berühmter und berüchtigter, wichtiger

Lokalitäten zur Einkehr


für aufrechte zahlungskräftige oder wissbegierige Handelnde: Auszüge aus der Schrift einer gewissen Mikheline Millo "Rabats und Arwats auf meinem Weg"


Perefors PalastTurm
Prominent erblickbar findet sich seit über zwei Jahren neben dem kaliflichen Palast der PalastTurm von ErzMagus Perefor. Er wurde in der Mitte zweier sich kreuzender Brücken über der ehemaligen Baugrube des Care-Tempels errichtet. Dies, weil sich niemand bereiterklärte, an und in der von Spuk heimgesuchten Grube etwas zu tätigen. Nicht ungern wird ErzMagus J'Osuis ehemaliges Laborium am selben Orte damit in Verbindung gebracht.
Der Turm steigt auf von zwei weitläufigeren ersten Stockwerken über einen schmalen Zwischenteil bis zu sich mehr und mehr verzweigenden Türmen, Türmchen und Spitzen. Zwischen diesen glänzt eine grosse goldene Kugelkuppel hervor. Anschaulicher mag vielleicht eine Skizze des Baumeisters wirken, welcher aber allerlei Erker, Türmchen und Verzierungen fehlen.
Seit dem Einsaugen von Perefor in die Nebelwelt wird der Palast von seiner Adeptin Sherin-Rani verwaltet. In die untersten zwei Stockwerke, in denen sich ursprünglich Repräsentations- und Wohnräume des ErzMagus sowie Arbeitsräume vor allem für Bedienstete fanden, hat sich seit ihrer Rückkehr nach Tikon Prinzessin Nyala eingemietet, da der kalifliche Palast nach wie vor und wieder von Aga Gloozi okkupiert wird.
Die Eingänge über die vier Brücken sind je Adeligen, Magiern, Bediensteten beziehungsweise weiteren Gästen vorbehalten und dementsprechend eingerichtet.
Über höher gelegene und mehr Interesse weckende Räumlichkeiten ist gar wenig bekannt, da sie nur mittels eines magisch kodierten Schwebeteppichschachts erreicht werden. Andere Wege scheint Perefors Faktotum zu kennen, welchselbiger an seinem spitzhohen Hut mit der täuschigen Aufschrift "ZAUBBERER" zu erkennen ist.
Magus Saghshed, ehemaliger Adept von Perefor, mochte sich über die oberen Ebenen nicht äussern. Es werden dort eine kleine Bibliotheca, das Laborium, Perefors magische Sammlung sowie weitere Wohnräume vermutet. Die goldene Kuppel mag für die Konkretisation magischer Energie verwendet werden, wie sie in der ManenMagie Usus ist.
Vorgehaltene Hände sieht man, wenn gemunkelt wird, dass der Bau Perefor in den Ruin getrieben habe, weshalb viele Räume des privaten Bereichs nicht unterhalten würden, sofern sie überhaupt eingerichtet seien.

Das Fundregal - die Bibliotheka zu Wexxel
Seit numehr einigen NeuJahrsfesten wurde in der freien Oasenstadt auf Geheiss des Regierenden eine eigene Bibliotheka gebaut, die nach dem Untergang derselbigen in der Wüste um Tingen als Zuflucht der ortlosen Bücher dienen sollte. Und tatsachentaxierend wurde alsbald mit deren Errichtung auch allerlei büchriges aus den vielfältig geplätteten Ruinen in Tingen und Wexxel hervorgefunden, so dass der Bau auf die Bezeichnung Fundregal eingetauft wurde.
Nunmehr hat sich die Errichtung dem Ende geneigt, die Regalitäten sind wohlgefüllt von den Nachfragenden gefunden worden und auch der Grossvezier Rereshqala schickte sich anheim, dieses Baukunstwerk mit einer kleinen Nota seinerselbst zu besprenkeln. Damit ragt also seit einigen umgeschütteten Brachjahren wieder ein blicksammelndes Bauwerk über die vereisten Gassen der Vergnügungsviertel hinaus, denn das Fundregal selbst wurde in der Form einer übergarhohen Sanduhr gehalten, dem Verkaufsschlager im kleinen im vom Sand überheimgesuchten Wexxel. Diese soll das symbolisch konkretisierende Hinunterdiffundieren des angesammelten Wissens auf den besuchenden Fragesteller beschleunigen.
Inhaltierend wurde alles unverortete dort angesammelt und angefunden, was auch nur entfernt wie eine Schrift auszusehen gedachte, weswegen der Pilgerstrom schon während der Bauzeit beachtlich war. Im unteren Fuss des Fundregals wurden die allgemeinen Weisheiten nach einen nur für den Hauptbibliothekaristen Ghilean einsichtigen Ordnungsmuster hingestellt und der suchenden Schar zugänglich gemacht. Zwischen dem oberen und unteren Fuss wurde an der schlanksten Stelle ein vorgefundener magisch bewanderter Spiegel als barrierendes Hindernis eingebaut, damit die bewachnotwendigen Folianten im oberen Teil behütet untergebracht sein können. Diese sind nur auf vorbestelltes Verlangen einzusichtigen. Ebenso unzugänglich für die Allgemeinheit bleiben auch die Kellerräume des sanduhrhaftigen Fundregals, was aber wegen der düsteren Bewohner der Untergänge eher begrüsst als berunzelt wird.
An der höchsten Höhe der Sanduhr lässt sich auch noch ein unfertig anbaulicher Gang festsehen, der vermutungsweise zu dem gerade bearbeiteten Tempel der Sjakarta nebenan führen soll und wohl dereinst zum allerheiligsten Foliantenort dort reichen wird. Vielleicht, und das wird mehrheitlich zwischen den Ohren weitergereicht, ist es aber auch ein speziell für den Hochmagus Perefor eingerichteter Landungstrichter direkt zum Ort mit höchst konzentriertem Wissen.
Seid also eingeladen, das eingerichtete Bauwerk zu betreten um Euren Wissendurst zu stillen und so manche Frage gelöst zu finden.

Taverne des Kuopfern Gryff
Der Gott MANANNAN hat die Ereignisse aller Zeiten (auch künftige) in den "Ablaufbüchern" aufgeschrieben. Die wurden ja in unzählbare Splitter zerspellt - wer sie findet, zusammenfügen und deuten kann, weiss allerhand Prädeterminiertes - wahrscheinlich muss einfach die Anstrengung etwas grösser sein, um die fixierten Ereignisse doch nach eigenem Dünken umzubiegen.. Seit dem Allro-fest im Hause Ferashil hat der zurückgekehrte Magus Losandrechs Aelfmar à Yolken seine AblaufsplitterSammlung wieder im Besitz und verfügbar.
Verehrt wird MANANNAN von den Wesen, die sich an der Natur orientieren. Am ehesten Kunde von seinem Wirken und Wollen bekommt man von Druiden.. Und er hat einen Paladin, dem er als Belohnung die Fähigkeit verlieh, sich in einen riesenhaften kupferfarbenen Greiff zu verwandeln (auch des Paladins Rüstung besteht aus Kupferplättchen). Dieser ist so stark, dass er Zelt, Gebälk und alles Gerät einer kompletten Nomaden-Taverne samt Koch "Kaupo" und Sklavinnen durch die Lüfte tragen kann. Die Legende will es, dass diese Taverne immer dort erscheint (nach einem gewaltigen Donnerschlag) und ihren Betrieb aufnimmt, wo wichtige Ereignisse bevorstehen. Natürlich lockt sie zahlreiche Gäste an, und ohne es zu realisieren, sind die in der Folge die Handelnden Personen in den erwarteten Ereignissen.
So geschehen nahe beim Loch Lumba, als die ELO-Ritter des erneuerten Licht-Ordens von der Macht des Dämonenfürsten Pazazù gezwungen wurden, eine ganze Seespiegelfläche zum Umkippen zu bringen und dadurch einen Durchgang zur Anderwelt zu schaffen. Glücklicherweise (und dank der Taverne) blieb es beim Versuch.

Hort von Hohenkraihen
Dieser folgende Text ist versucht, so daherzukommen, dass jede Person, so sich in kommenden Tagen in die Nähe der Alten Hohenkraïhen wagen will, ihm einen Nutzen abzuringen vermag. Der Grund zum Umschau halten in der Ruinen ist alleweyl dieser: Man erhofft Schätze und magische Rückbleibsel zu finden, egal wer als Auftraggeber und Ausrüster mit welcherart Versprechen dahinter stehen mag.
Nicht weit zurückblickende Berichte sind einzusehen im berühmten Fundregal zu Wexxel, in den Annalen der Akadæmie Tinga und in Form von Abrechnungen auch unter den Traktaten in Tikon. Vor dreiundhalb Jahren fanden Masams nach Verwindung von Geister-Erscheinungen nicht ganz ein Dutzend der zwölfseitigen Tafeln vom Grimoire - doch lesbar in Buchstaben vorerst nur die Angabe der Inhalte. Erst vor sieben Monden wurde ihr Wert als gesammeltes Wissen sämtlicher BI-Magier offensichtlich.
Nocheinmal strengten sich Suchende aus Tikon hinauf zum steilen Pfropfen und wagten im gleissenden Sonnenlicht des folgenden Tags Erstaunliches. Sie wollten den vor über vierzig Jahren unterbrochenen Energiefluss der Sandpfad-Tore wieder in Gang setzten - und es gelang nur mit Hilfe von Wandlerspiegel und der Anleitung des kundigen Elfen Taroçien zum Bändigen des umgelenkten Lichts.
Die BI-Magier waren vermutlich die Erschaffer seltsammächtiger Autofakte, welche Leute wie den Geschichtenerzähler Sadagar in deren Sinn zu steuern vermochten. Da der harrenden Aufgaben viele sind, mag es noch mehr so Gegenstände mit eigenem Willen geben...
Bedenket auch, wie sehr in einer von Magie gänzlich getränkten Umgebung zahllose Sachen in symbolhafter Weise sich darstellen, wodurch der Denker und Verständige hinter die Zusammenhänge zu schauen vermag: Der lange Titel mit vieldeutigen Worten zu siechenbändigendem Spiel. Dass dieses in den violetten Zeichen der Magieanwender aufscheint. Und nicht zuletzt das Wappen vom zerstörten Burgtor: Schlüssel für die Bewahrer aller arkanen Kenntnisse, der Adler, der im Kalifat die Mäuse bringt, die Schlange der sieben Windungen, wovon keiner weiss, ob damit die Attribute des Seth gemeint seien.
Wer echt forschen will, hat vermutlich Abschriften anderer Traktate bei sich, nur ihm lesbar dank geheimer Tinten. Zur ehemaligen Bedeutung des grossen Ordens aller Wahrheitssucher und ihrer schnellen Nachrichtenverteilung, zum Erkennen magisch gehaltvoller Dinge und ihrer beherrschten Verwendbarkeit. - - - Jedliches fundhafte und fundierte WIssen stellt unermessliche und lange zu nutzende Werte dar.

Weitere Lokalitäten
müssen von den Schreibern noch fleissig zusammengetragen werden.


Geschrieben von ahab; zum letzten mal bearbeitet von GbO am 30 Nov 2002