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Sonderbeilage zum Dünen-Pouster

Der Einfall der Nomaden


ichtige Artikel und Dokumente zu den Kämpfen um die Vogtei Hornfels und weitere Geschehnisse gleicherzeiten.


Nachdem der tikonische Regent Gloozi ben Noën am Regententurnier des Jahres 31 GT die Vogteien Rossôm-Roed, Tôs und Hornfels als Preis an getreue Streiter vergeben hat, kam es zu einigem Tumult im sandigen Lager des nur wenige Wochen zuvor zum Nachfolger von Scheich Topa Sallior gewählten Rereshqala. Die damit einhergehenden diplomatischen Klüngeleien schlugen sich vornehmlich in mehreren Briefen nieder, welche der Scheich flugs und sandigst versandte.

In der bald darauf eröffneten Akademie in Tingen kam es zu einem so überraschenden wie in seiner Heftigkeit unerwarteten Zusammentreffen der beiden Kontrahenden Gloozi und Rereshqala. Nur mit Mühe konnten die beiden daran gehindert werden, sich vor den Augen der versammelten wissenschaftlichen Prominenz aus Tikon und dem benachbarten Auslang mit Datteln und süssen Häppchen zu bewerfen. Überhaupt kam es zu einigem Tumult um das kalte Buffet und nur der mischende Mundschenk verhinderte eine Saalschlacht zwischen den bewaffneten Wachen. Eine diplomatische Lösung war damit in weite Ferne gerückt, so dass schon am nächsten Morgen das begann, was als Krieg auf den Dünen in die Geschichtsblätter eingehen wird. Der Dünen-Pouster, das auflagenstärkste Blatt im Raum Tikon, sieht es deshalb als seine Aufgabe an, diesen militariter geführten Konflikt in einer Dokumentensammlung zu überliefern. Hier finden sich demzufolge Artikel, wichtige publizierte oder aufgespürte Briefe und Berichte sowie einige obscura, die viel Licht in die dunkle Angelegenheit bringen mögen. Desweiteren aber auch die Artikel, welche über die im Anschluss an ein mysteriöses Ritual erfolgte Landung des verwunschenen Sultanats berichten.

Das Inhaltsverzeichnis:


Eklat in Tingen.
Vogt Tuan entführt.
Tikonische Händler intrigieren.
Notausgabe des Dünen-Pousters.
Eine Stimme aus dem Volk.
Flutwelle beschädigt Li-Brücke.
Angriff auf die Pressefreiheit.
Li-Brücke wieder begehbar.
Delegation aus Dysterthor unterwegs ins Kalifat.
Eine andere Stimme aus dem Volk.
Verwunschenes Sultanat gelandet.
Interview mit Scheich Rereshqala.
Nomaden abgezogen. Hornfels frei?
Papierkarawane eingetroffen.
Tuan frei.
Der Regent reagiert sofort.
Eine weitere Stimme aus dem Volk.


Dünen-Pouster, Montag, 22. November 31 GT.

Diplomatischer Eklat am Rande der Akadæmieeröffnung

Tingen. Im Rahmen des wissenschaftlichen Kongresses zur Eröffnung der Magierakadæmie in Tingen kam es zu einem lange befürchteten Zusammentreffen unseres gütigen Regenten, des Leuchturmes der Gerechtigkeit, Aga Gloozi ben Noën und dem ewig rührigen sich unlängst zum Scheich ausrufenden Rereshqala. Ebendieser unwürdige Kameltreiber liess es sich nicht nehmen, den grossartigen Verkünder der tikonischen Lottozahlen öffentlich zu beschimpfen. Dieser liess dies wohl über sich ergehen, blieb aber in der leidigen Affäre um die tikonische Vogtei Hornfels unnachgiebig und verteidigte die eindeutigen Ansprüche Tikons mit grosser Standhaftigkeit. Dass der mit Schimpf und Schande vertriebene ehemalige Vezier das Bankett in Tingen unter allgemeinem Gelächter der versammelten Wissenschafter verliess, braucht nicht speziell betont zu werden. (zurück)


Dünen-Pouster, Dienstag, 23. November 31 G.T.

Vogt Tuan de Uruloki entführt

Tikon. Auf dem Weg von Tingen in seine ihm vom Hüter der Gerechtigkeit, Aga Gloozi ben Noen, vergebene Vogtei Hornfels ist der tapfere Tuan de Uruloki gestern in den Abendstunden von einer wilden Horde Nomaden überfallen und verschleppt worden. Der Überfall ereignete sich einige Meilen östlich der Stadt Tikon und wir wissen nur durch einen entkommenen Gardisten, der Tuan begleitete, von dem Drama. (zurück)

Untertäniger Besuch einiger Händler im Palast

Eine Delegation einigermassen bedeutender Händler um die Unruhestifter Abdallah ben Wak-Wak und Ali ibn Beshid sprach gestern Nachmittag im Palast vor. Sie wollten unseren grossherzigen Erfinder der Weisheit, Regent Gloozi, dazu bewegen, im Konflikt um die Vogtei Hornfels nachzugeben, um einen bewaffneten Konflikt zu vermeiden. Selbstverständlich kann in diesem Punkt von Nachgeben

der salbungsvolle Regent
aber keine Rede sein. Die kleingeistigen Kaufleute scheinen wenig Patriotismus an den Tag zu legen, und nur weil mit dem Ausfall einer oder zwei Karawanen gerechnet werden muss, ziehen sie bereits ihre Schnabelschuhe ein. Das tikonische Tagblatt ruft deshalb alle rechtschaffenen Tikonier dazu auf, die Waren und Geschäfte der besagten Händler zu boykottieren. (zurück)


Dünen-Pouster, Mittwoch, 24. November 31 G.T.

Papiernotstand

ACHTUNG! Da die elendiglichen Herren Wak-Wak und Beshid in dieser Stadt die einzigen Anbieter von Papier zu sein scheinen, sehen wir uns gezwungen, angesichts des beiderseitigen Boykottes, heute nur auf einer einzigen Seite zu erscheinen. Eine rasche Nachbestellung aus Wexxel scheiterte an der Einstellung der Schnelltransport- Karawanenroute durch Sanjarr Q'ahana bath Q'azima, welche wie nicht anders zu erwarten mit den Hunden der Wüste kooperiert.

Sanjarr Q'ahana bath Q'azima
Inzwischen darf man hoffen, dass die Sippschaft der Uruloki über die Entführung ihres unglücklichen Anführers Tuan informiert ist, während aus dem regentlichen Palast viel Lärm aber wenig Konkretes zu vernehmen ist. Über den Verbleib Tuans ist nichts näheres bekannt; wobei weiter gehofft werden darf, dass er noch am Leben ist.
Wie Reisende aus Wexxel - welche offensichtlich bislang nicht behelligt worden sind - zu berichten wissen, sammelt sich eine ansehnliche Schar Mu-Sul-Manen, darunter viele Mehari-Reiter, auf dem Gebiet der neu errichteten Vogtei Hornfels um die Taverne zum vergilbten Einhorn.
Gerüchteweise ist auch zu hören, das der neu erbaute Tempel der CARE, möge sie uns allen Segen spenden, sich eines neuen Grundsatzes erfreuen will, welcher heisst, dass jeder, der sich in Gefahr befindet und den Schutz der selbstverschwenderischen Göttin erfleht, in den Mauern des Tempels Schutz und Trost finden möge, auf das sich Übel und Missgunst zu Wohlgefallen und Freude wandle. (zurück)


Dünen-Pouster, Donnerstag, 25. November 31 GT.

Stimmen aus dem Volk

In dieser Rubrik finden sich in unserer Zeytung immer wieder Aussprüche und anderliches aufgeschnapptes, was unseren allgegenwärtigen Berichtern zu Ohren kam. Am Mittwochabend verschlug es Alanus Pfefferhart, Wachmann im Garten in Tikon, fast die Sprache, als er in der Zwerberge Bläsimüli auf die Machenschaften der Mehari-reiterin Q'ahana zu sprechen kam:
"Pah! Wenn ihr mich fragt, dann ist das doch alles ein abgekartetes Spiel. Wozu will die Dame denn nun ihre Kamele so hastig und kurzentschlossen einsetzen, häh? Doch wohl nur um die Mehari-Reiter bei ihren Überfällen auf unsere Karawanen zu unterstützen. Und dieser Emporkömmling deckt sie auch noch dabei. Die Sache ist doch sonnenklar:
Diese Ausgeburt einer Wandlermade und die Wüstenschlange stecken doch seit Jahren mit diesem räudigen Hund Rereshqala zusammen unter einer Decke. Schon damals, als Gloozi Angst hatte, Ghilean hätte ein paar Fähnlein Söldner aus Dracconia angefordert, um nach Tikon zu ziehen und unseren mutigen Regenten zu belagern. Na, die wären uns recht gekommen! Aber nun geben sie es nicht einmal mehr zu, auf welcher Seite sie stehen und verbünden sich hinter unserem Rücken mit den Sandwürmern. Wenn mir die in die Finger gerieten, ich würde kurzen Prozess mit ihnen machen!" (zurück)


Dünen-Pouster, Freitag, 26. November 31 GT.

Li-Brücke durch Flutwelle beschädigt. Erneute Untat des "Scheichs" vermutet.

In den späteren Abendstunden des gestrigen Donnerstags wurde von der westlichen Stadtmauer aus ein ansteigendes unheimliches Tosen und Brausen unüberhörbar vernehmlich. Mit Leuchtgerät und Korkwesten ausgestattete Stadtgardisten stiessen bald zum Li-Fluss vor, wo sich der Wasserstand hindoch bereits wieder normalisiert hatte, sie aber die Li-Brücke durch den Vorfall schwer beschädigt vorfinden mussten.
Unser allrühriger Regent kommandierte noch in der vergangenen Nacht eine Forschungsexpeditio mit bewaffneter Begleitung ab, die liaufwärts den Ursachen dieses plötzlichen Ereignisses ausserhalb jeglicher durch Regenzeiten zu erwartender Hochstände nachgehen darf. Ebenso wird unser allsorgender Regent nach Auskünften seines Verkünders mit grossem Nachdruck die Reparatura der Brücke betreiben, um die wichtige Strasse nach Hausen und in manche nördlichere Lande wie Cer-Tellurien, Dracconia und Allerland wieder in ihre Ununterbrochenheit zu restituieren.
Für gewöhnlich gut informierte Kreise vermuten eine weiterliche Schandtat des Nomadenscheichs Rereshqala. Kann es denn ein Zufall sein, dass nunmehr der Verbindungsweg in die tikonische Vogtei Hornfels unterbrochen ist, so dass es der Garde fürderhin nicht möglich sein wird, den Zusammenrottungen bewaffneter unkontrollierter Horden auf tikonischem Grund und Boden (das Tagblatt berichtete am Mittwoch) im gebotenen Masse zu begegnen? Das nur auf Destructio und Konfrontation ausgerichtete Wirken des stadtverbannten Scheichs hätte sich damit zum wiederholten Male gezeiget. (zurück)


Ein Brief an die Redaktion des Dünen-Poustera

Versuch, den Pouster mundtot zu machen.

Wenig Sinn für die Erungenschaften des freien Pressewesens in Tikon scheint der auf mu-sul-manischer Seite stehende Ghilean Doge von Wexxel aufzubringen. Mit folgenden erzürnten Worten, die nur zu gut die Wahrheit des geschriebenen unterstreichen, reagierte er auf die schonungslose Anprangerung der Parteinahme seiner privaten Zuträgerin Q'ahana (Ausgabe vom Mittwoch). Zur Demonstration, dass solches Tun auch heute noch, im Jahre 31 GT.(!), möglich ist, drucken wir das eingegangene Papier deshalb hier ab:

Dem muß ich entschieden widersprechen und den Griffel des Schreibers vom Blatte fegen. Wie ich schon betonte, war dieses Dekret aus dem Munde Sanjarr Q'ahana bath Q'azima keineswegs mit diesen Worten verbunden, janoch nicht mal als Dekret zu sehen. Jene Mehari-Reiterin nennt unter anderem auch gewisse Reittierlichkeiten ihr eigen, ebenso wie sie handliche Routen unterhält und florieren läßt und es ihr ur-eigenstes Interesse, das hier leitend war. Disponierungen um Reitzuteilungen und Routenplanungen obliegen ihr als Hochsitzerin alleine und sie mag es dermassen zu begründen - und lassen wir sie hiermit zu Wort kommen:

der Doge von Wexxel

"Es handelt sich lediglich darum, dass ich in meinen Handelsgeschäften eine Veränderung vorgenommen habe. Besagte Schnellkarawanenroute erfordert den Einsatz meiner stolzen Rennkamele, die ich kurzzeitig anderweitig einzusetzen mich entschlossen habe. Dies liegt ganz in meinem Ermessen, handelt es sich doch um einen Handelsweg, den ich allein zu meiner persönlichen Bereicherung betreibe bzw. um Reittiere, die meinen persönlichen Besitz darstellen." und weiter "Für den Papierhandel war ich noch niemals zuständig, so dass mir nur in den Sinn kommt, zu vermuten, der Mangel an diesem Material sei entweder auf die Unsicheren Verhältnisse auf den Strassen oder aber das mangelnde Planungsvermögen der tikonischen Druckereien zurückzuführen."
Wie also erwähnt, dermassen zu begründen, wie es jene Schreiberlichkeiten nienicht hätten nennen können, sie es dennoch gewagt haben, unwahre Hauptungen zu pinseln und dergestalt zu verzerren, daß völliger Dedikodu über ihre Striche gebietet. Ich vermelde diese Lautbarung hier weiterhin deswegen als Doge von Wexxel, weil hier mit einem hochwerten Mitgliedes des Rates der freien Oasenstadt zu Wexxel schändliches Wortverspiel getrieben wurde, was nicht im mindesten hingenommen werden kann und wird. Es sei angemerkt, daß weitere Unlautbarungen über Wexxel und deren Amtsträger mit anderlautender Antwort gerechnet werden kann, verbieten sich diese Erwähnten doch auf Schlimmste, Dedikodu zu verbreiten oder in Umlauf zu bringen.
Ghilean aus Wexxel
Doge von Wexxel
Gelehrter der Neutralität
Graf von Wexxel
Hauptbibliothekar des Fundregals
Mitglied im Beirat der Magierakademie Tingen
Mäzen der Kinder der Nacht
Expertierender der Imagomantie
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Dünen-Pouster, Samstag, 27. November 31 GT.

Kurzmeldungen

Die von einer Flutwelle beschädigte Li-Brücke (das Tagblatt berichtete gestern) konnte bereits vermittels einer Abstützung gesichert und provisorisch für den Personenverkehr wieder geöffnet werden. Per Sänfte Reisenden wird aus Sicherheitsgründen nahegelegt, die Brücke zu Fuss zu überqueren, die Sänfte von der Dienerschaft nachbringen zu lassen und die Reise dann - sofern die Sänfte noch verfügbar sei - in der Sänfte fortzusetzen. Binnen eines Monats soll die Brücke auch für den Schwerverkehr wieder benutzbar gemacht sein.

Die von seiner allsorgenden Regentlichkeit losgeschickte Klärungsexpeditio (das Tagblatt berichtete gestern) stiess am Freitag bis zum Zü-See, jedoch noch nicht zur Wurzel der üblen Flutwelle vor. Wie Loreus, der miteilende Reporteur des Tagblatts, berichtet, stiess die Truppa am Ausfluss des Zü-Flusses auf eine Gruppe emsiger magisch erschaffener Sandstein-Diener, die unter Anleitung einer blaugekleideten Dschinnie eine Art Fundament zu beiden Seiten des beginnenden Li-Flusses zu errichten im Begriffe waren. Die bis dato in Tikon ungesehene Dschinnie verwies Loreus für Auskünfte auf ihren ungenannten Meister. Es kann hindoch vermutet werden, dass diese Aktivitäten nicht in Zusammenhang mit dem ominöslichen Flut-Ereignis stehen. (zurück)

Korrespondentenbericht aus Dysterthor

Bestätigten Hinweisen inoffizieller Natur ist von der Grenzstadt Hagenstein des, allseit geehrten und allseits bekannten, Grafen Thorvald eine Expeditio aus Dysterthor in Richtung Tingen gestartet. Neugierigen Ohren zufolge befindet sich in der besattelten Pferdschaft sitzenderweise ein Gesandter des F&auuml;rsten, welcher den Auftrag hat, mit den werten Stadtoberlichen Tingens ein Grundstück zu besichtigen, welches klarerweise für ein weiteres architektonisches Meisterwerk zur Glanzmehrung der selbstverschwenderischen Göttin CARE dienen soll.
Weiterhin befindet sich in der Reiterschaft ein Bote des Fürsten, welcher sich geheimlicherweise offensichtlich mit einem blaugewandeten Magier Tikons trefflichen will, sofern er diesen in den Wirren dieser Tage denn finden soll. Mit seinem Erscheinen wird in den nächsten Tagen gerechnet. Bewahrt und bewacht wird diese diplomatische Sendschaft unheimlicherweise von einer Anzahl stattlicher Wolfstiere und einigen Söldnern des Grafen Esteban, seines Zeichens Hauptmann des Fürsten von Dysterthor. (zurück)


Dünen-Pouster, Montag, 29. November 31 GT.

Stimmen aus dem Volk

In der heutigen Ausgabe gibt unser Kriegsberichterstatter ein paar Sätze wieder, die die desolate Stimmung im Lager der die tikonischen Vogtei besetzenden Mu-sul-Manen bestens dokumentiert. Die Aussagen stammen von Saijadhin ay-Tughmenach, einem Meharireiter der eben durchfroren von einer Patrouille zurückgekehrt war:

"Sagt mal, das ist doch nicht normal! Wir besetzen jetzt seit zwei Tagen bei diesem eiskalten Wetter diese Vogtei Hornfels und versuchen hier Krieg zu führen. Aber anstatt dass es endlich zu einigen Scharmützeln oder Kämpfen kommt, herrscht auf dieser Strasse Hochbetrieb. Die einen sind auf der Suche nach einem Regenwetter, irgendso eine Dschinnie baut etwas wie eine Brücke, irgendwelche Boten jagen hin und her, ein Reporter vom Tagblatt hat uns auch schon besucht und jetzt kommt doch tatsächlich eine Gesandtschaft aus Dysterthor mit einem Rudel Wölfen den Weg runter! Ich glaube mich tritt ein Kamel! Spinnen die denn alle? Ich meine, wir stehen doch im Krieg! Hier ist die Front und warum beachtet uns keiner? ç*%&£$§°!!!" (zurück)


Dünen-Pouster, Dienstag, 30. November 31 GT.

Verwunschenes Sultanat gelandet. Rätsel um die alten Magier gelöst?

Das bereits von Herzog Angus erlassene Sonntagszeitungsausrufeverbot - an dieser Stelle sei wiederholt, dass es sich dabei um eine höchst unzeitgemässe Regelung handelt, da das grosse Wasserpfeifenrauchen mittlererweile keineswegs nur am Samstagabend stattfindet, sondern nach Gusto verteilt durch die ganze Woche, so dass man sich jeden Tag oder aber auch keinen Tag von frühmorgendlichen Ausrufern im Kopfgrimmen bestätigt sehen kann - hinderte uns an ebendiesem vergangenen Sonntag von aufschlussreichen Ergebnissen der höchstregentlichen Forschungsexpeditio zu berichten. Positiv betrachtet konnte durch diese Verzögerung die weitere Informationen beinhaltende Berichterei von Seiten Tingener Magiekreise abgewartet werden und selbige hätte in die Montagsausgabe einbezogen werden können, wenn diese nicht wegen Papiermangels - wir berichteten letzten Mittwoch und beharren auf unserer Darstellung der Hinter-Gründe - auszufallen sich genötigt gesehen hätte.
Heute können wir berichten, dass offenbar letzten Freitag durch den magischen Zirkel zu Tikon unter Beibezug weiterer magierender Wichtlichkeiten das öfteres diskutierte verwunschene Sultanat, oder was davon übrigblieb, als in ihrer Grösse circa mit der Ausdehnung der Tikon-Stadt zu vergleichende Insel im Zü-See gelandet wurde.
Nach Aussage des kürzlich aus einem nebelhaften Exil zurückgekehrten ErzMagus Perefor Ziut konnte damit eine seit Jahren drängende ebengleich wissenschaftliche wie humanitäre Aufgabe endlich zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden. Mit Bedauern nahm er zur Kenntnis, dass die beteiligten magischen Kreise offenbar die durch die Landung bewirkte Flutwelle in ihrer Grössenordnung unterschätzt hatten.

Der grosse Forscher, Erzmagus Perefor

Da das Tagblatt in weiser Voraussehung bereits den Reporteur Loreus ins Ereignisgebiet entsandt hatte, müssen wir uns nicht auf manchmal angezweifelte Aussagen der Magier allein verlassen. Loreus berichtet, nach seinem mutigen Übersetzen per Schiff zum Sultanate habe er dort nur einige leicht ehrwürdig wirkende ältere Männer umgeben von wenigen Dienern, jedoch keine Magier vorgefunden. Damit kann auch etwaigen Befürchtungen zuvorgekommen werden, durch die Landung des Sultanats könnte sich eine Art "Magierinvasion" im unserem schönen Land ergeben, möglicherweise gar mit magischen Machtkämpfen verbunden, und das in einem Landstrich, der sich bereits bis dato nicht über einen Mangel an magisch tätigen Personen beklagen konnte.
Es scheinet so zu sein, dass die alten Magier - in magiehistorisch interessierten Kreisen auch als BI-Magier bezeichnet - aus noch unbekanntem Grunde ihre ganze magische Macht verloren hätten und nun zu ebendiesen harmlosen älteren Männern geworden seien. Ihr Sprecher, der mit nicht mehr oder weniger als Esop Sultan EN angeredet werden wollte, bedankte sich für die Landung und die freigiebige Aufnahme des Sultanats im Zü-See. Die gelandeten ehemaligen Magier hätten fürderhin keinerlei politische oder magische Ambitionen, sondern wünschten nur, auf dieser Insel im Zü-See in geruhsamer Geniesslichkeit ihren Lebensabend zu verbringen. Esop Sultan EN sprach sogar einen Ruf an weitere alternde Magier aus, die unter der Bedingung der vollständigen Aufgabe ihrer magischen Aktivitäten gerne im Sultanat im Sinne einer Alterswohn-Siedlung sich niederzulassen eingeladen seien.
Ist zu hoffen, dass viele diesen Ruf mit Wirkung hören und die Restbevölkerung nicht mehr gegen ihren Willen in ihre magischen Tunlichkeiten einbezogen wird? (zurück)


Dünen-Pouster, Donnerstag, 2. Dezember 31 GT.

Interview mit Scheich Rereshqala

Hornfels. Seit einer Woche besetzen die Mu-Sul-Manen-Reiter aus der Wüste nun bereits die tikonische Vogtei Hornfels. Diese Verletzung ureigenster Hoheitsrechte unserer Perle am Li-Fluss war uns Grund genug, den Anführer der Kriegshorde, Scheich Rereshqala, zu besuchen und ihm einige Fragen zu stellen. Wir trafen den ehemaligen Grossvezier in guter Stimmung und in den Rauch einer Wasserpfeife eingehüllt in seinem Zelt in der Mitte des mu-sul-manischen Taborisk unweit der Taverne "Zum vergilbten Einhorn". Zwei ergebene Wachen musterten uns kritisch vom Jurteneingang her und auf dem Schemel lag ein Buch mit dem Titel "Schakale der Wüste - Geschichte und Geschichten des Krieges auf den Dünen. Taktik, Technik, Erfolgsstrategien."

Dünen-Pouster: Scheich Rereshqala, Sie besetzen mit ihren Reitern die tikonische Vogtei Hornfels in ungerechtfertigter Weise. Warum dieser Angriff?
Rereshqala: Von tikonischer Vogtei kann ja gar keine Rede sein. Erinnern wir uns daran, dass unsermeine Weniglichkeit als Grossvezier jahrelang in Respekt und Kooperation mit den wandernden Nomaden gelebt hat. Nach der Usurpation Tikons durch Gloozi wurde dieses Verhältnis aber zu nichte gemacht und der Tod meines verehrten Freundes Scheich Topa Salior erlaubte es dem Gartenhauptmann noch mehr, die Nomaden von ihren eigenen Dünen zu vertreiben. Das konnte nicht mehr länger geduldet werden.

DP: Womit begründen sie ihren Anspruch?
R: Mit meiner Wahl zum Scheich haben die Sippen klar zum Ausdruck gebracht, dass sie diesem Treiben nicht mehr länger zusehen wollen, sondern dass sie gewillt sind, weitere Verluste an Stammesland vom Rücken der Djemels aus zu verhindern. Diese verschneiten Dünen, die sie hier sehen, sind Land, das Akhran den wandernden Mu-Sul-Manen geschenkt hat. Dass lassen wir uns nicht von Gloozi wegnehmen.

DP: Scheich, eine Frage, welche unsere Leser brennend interessiert betrifft den stolzen Stammesfuehrer der Uruloki Tuan. Was ist mit ihm?
R: Nun, unser willkommener Gast erholt sich gut von den Schrammen die er sich bei seiner Festnahme zugezogen hat. Man darf wohl sagen, er habe sich wie ein Mu-Sul-Mane gewehrt. Allein meiner persönlichen Wache war er nicht gewachsen; wie könnte er auch - immerhin haben wir Akhran auf unserer Seite. Zunächst waren die Rachegefühle meiner Reiter gross, aber inzwischen haben sie sich soweit beruhigt, dass er hier sicher ist. Sie dürfen ihren Lesern mitteilen, dass es ihm gut geht.

DP: Was soll nun weiter mit Tuan geschehen?
R: Nun, gleich nach ihrem Interview dürfte es wieder Zeit sein für die hoho Folter huhuhu [bricht in schallendes Gelächter aus] hihi! Nun, ein kleiner Scherz. Nein, er besitzt sein eigenes Zelt, wo er bewacht wird, aber ansonsten tun und lassen kann, was er will. Unsermeine Weniglichkeit spielt bisweilen eine Partie des Emir-Spiels mit ihm. Tuan ist übrigens ein ausgesprochen leidlicher Spieler. Im weiteren hoffen wir ihn davon überzeugen zu können, keine weiteren Ansprüche auf Hornfels mehr zu stellen und auch von einer weiteren militärischen Kooperation mit Gloozi abzulassen.

DP: Wie steht es mit der Moral ihrer Truppe?
R: Nun, die Verfassung ist gut. Zwar ist das Wetter nicht besonders nomadenhaft, aber war sind klar in der besseren Position. Wir besetzen unser Land nun schon seit einer Woche und noch immer lässt sich Gloozi nirgends sehen. Wir rechnen damit, dass er seine Lektion gelernt hat; wie auch nicht anders zu erwarten war.

DP: Wie stark sind ihre Reiter?
R: Hinreichend.

DP: Wie schätzen sie die Müglichkeiten einer Verhandlungslösung ein?
R: Unsermeine wenigliche Sandigkeit reiste mit dem festen Willen nach Tingen Blutvergiessen zu vermeiden. Allein, unser Ansinnen stiess auf taube Ohren, so dass wir unsere Pläne in die Tat umsetzen mussten. Nun hat sich das Palmblatt zu unseren Gunsten gewendet, was die Chancen erhöhen mag. Trotzdem warten unsere Wachposten bislang vergebens auf Parlamentäre.

DP: Sie erwähnen den Eklat an der Akademie in Tingen (Der Dünen-Pouster berichtete darüber). Ist ihr Angriff nicht einfach eine Revanche für die Peinlichkeit des gesellschaftlichen Absturzes vor den Augen Gloozis?
R: Mitnichten! Von Peinlichkeit kann ja überhaupt nicht die Rede sein! Peinlich müsste es Gloozi sein! Er, der nicht einmal Mitglied im Beirat der Akademie ist, glaubt das Band alleine durchschneiden zu können! Ha! Das lassen wir uns doch nicht bieten! Und dann diese Lächerlichkeit mit dem Buffet! Was für ein Emporkömmling! Was für ein Parvenü! Was für ein Prolet!

DP: Wir sehen, ihr Verhältnis zu unserem Quasar, der 2000-Teile Puzzles löst, ist nicht eben ein gutes. Haben wir es hier mit einem persönlichen Machtkampf zu tun?
R: Ja, unbedingt! Also nein, ich meine, natürlich nicht! Es geht um Stammesland und da haben unsere persönlichen Querelen gar nichts zu sagen.

DP: Ist es nicht so, dass sie seit ihrem Rauswurf aus dem Rat der Veziere auf Rache sinnen?
R: Nein, schon viel länger! Ahh, wie sorgsam hat unsermeine Sandigkeit ihn geschont, ihm die kleinen Unachtsamkeiten verziehen, wie blind haben wie die Schlange an meiner Brust genährt zum Wohle des Kalifen! Aber zu welchem Dank? Dafür, dass er sich mit Waffengewalt der Herrschaft versicherte! Dass er uns aus dem Palast in die Käelte der Nacht und den Kalifen endgültig in die geistige Umnachtung trieb! Ein undankbarer ... [zensuriert]!!! [Bei diesem Ausbruch fiel dem sichtlich erregten Scheich der Turban vom Kopf.]

DP: Was ist ihr Verhältnis zu Wexxel?
R: Es wäre übertrieben zu sagen, dass wir täglichen Kontakt pflegen, aber die gute Nachbarschaft kommt uns sehr gelegen und der eine oder die andere Meharireiterin benutzt die freie Zeit zum Besuch von Freunden in der Met-Ropole. Wir sind uns der Unterstützung sicher.

DP: Stehen denn alle Meharireiter hinter dieser Usurpation?
R: Ich wiederhole: Dies ist keine Besetzung und keine Usurpation! Alles, was wir tun ist Verteidigung von Stammesland. Ja, wir wissen alle echten Reiter hinter uns und auch aus den Reihen der niedergelassenen Mu-sul-Manen erreichen uns beinahe täglich Freundschaftsbeweise.

DP: Sie sprechen damit auf ihre Parteigänger in Tikon an. Was sind ihre Pläne und wo stehen ihre Unterstzützer?
R: [lacht] Nun, das will ich dann doch nicht so freimütig ausplaudern. Aber unsere Kundschafter berichten uns, dass das Volk in Tikon den Frieden wieder herstellen will, und da sind wir mit ihm einig.

DP: Was haben Zivilisten zu befürchten, die sich jetzt auf Reisen machen und was ist mit den tikonischen Karawanen?
R: Zivilisten haben gar nicht zu befürchten und wir freuen uns über jeden Besuch in unseren Jurten. Die Karawanen werden von unseren Patrouillen genau beobachtet. Solange es sich nicht um militärische Warenlieferungen handelt lassen wir sie unbehelligt. Sollte der Regent aber beginnen seine Truppen in unsere Richtung zu bewegen, dann sähen wir das als Anlass uns den Karawanen vermehrt in alter Stammestradition zu widmen.

DP: Gestatten sie uns eine letzte Frage, Scheich. Seit Jahren sind sie allen als Mann des guten Geschmacks bekannt. Woher nehmen sie diese Ideen und wo kleiden sie sich jeweils ein?
R: [errötet etwas] Nun, guter Geschmack und Stil lag bei uns schon immer in der Familie. Als ich Kind war hatten wir im Taborsik immer das bunteste Zelt und auch meine Vater hatte schon eine Vorliebe für rosarote Hosen. In meiner Zeit als Grossvezier in Tikon kaufte ich meine Kleider massgefertigt bei Meister Djebukkar in der oberen Brunnengasse ein. Nun verlasse ich mich aber auf die Scheiderinnen hier im Lager.

DP: Wir danken fuer dieses aufschlussreiche Gespräch. (zurück)


Dünen-Pouster, Dienstag, 14. Dezember 31 GT.

Nomaden abgezogen. Hornfels frei?

Reisende berichten uns überraschendes aus der Vogtei Hornfels. Nachdem das stürmische Wochenende vielerlei Zelte der Nomaden durcheinander wirbeln liess, scheinen die Windhunde montags ihre Sachen oder das, was sie hatten festhalten können, zusammengepackt zu haben um sie mit ihren Kamelen in die weiten der Wüste zu verschiffen. Anscheinend soll eine Handvoll Boten und Hochschnellreiter in der Taverne zum vergilbten Einhorn zurückgeblieben sein, welche jedem von einem Triumph der Mu-Sul-Manen erzählen.
Davon kann nun aber wirklich keine Rede sein. Vielmehr hat es unser geschäftiger Ventilator, der Zelte verwehen lässt, der grossherzige und neu ausspriessende Regent Gloozi durch geschicktes Lavieren, hinhaltende Taktik und weitblickendes Ausspielen der Winterkarte geschafft, den Mu-Sul-Manen die Socken aus den Schnabelschuhen zu ziehen, so dass diese gar nicht mehr anders können als ihre umfassende Niederlage einzugestehen und die formelle Einnahme der Vogtei dürfte nun kein Problem mehr sein und überraschend ist allein ein Pergament, von dem besagte Reisende berichten, und das an einem Pfahl im ehemaligen Lager befestig ist und folgenderweils lautet: "Ihr steht auf Mu-Sul-Manischem Gebiet. Besatzungsreiter sind zur Zeit auf Patrouille. Mehari-Armee vertritt sich etwas die Füsse, aber seid gewiss, wir sind im handumdrehen zur Stelle."
Der Dünenpouster ist indes ueberzeugt, dass es sich dabei nur um einen Bluff handeln kann und gratuliert dem tikonischen Innovator der Siegerehrung zu diesem Triumpf! (zurück)


Dünen-Pouster, Mittwoch, 13. Januar 31 GT..

Papierkarawane eingetroffen

Aus Wexxel hat uns soeben die Karawane des Herrn Fatah ben Morgan mit einer grösseren Ladung Papier erreicht. Obwohl die bekanntermassen querköpfigen und papiermonopolisierenden Händler Wak-Wak und Beshid ebenfalls mitgeboten haben, ist es uns gelungen eine grössere Menge Papier zu ersteigern. Wir hoffen dass nun der Dünen-Pouster wieder in gewohnt regelmässiger Manier erscheinen kann. (zurück)


Dünen-Pouster, Freitag, 4. Februar 31 GT.

Tuan frei

Uruloki. Ein grosses Fest wurde Dienstags bei den Urulokis gefeiert. Der entführte Oberrüberich Tuan ist wohlbehalten aus seinem nicht ganz freiwilligen Ferienaufenthalt bei den kriegerischen Mu-Sul-Manen zurückgekehrt. Mitgebracht hat er neben viel Dattelkonfekt auch einen Vertrag, der nicht mehr anders als infam bezeichnet werden kann: In einem Akt beispielloser Frechheit kündigte der meineidige Wortbrecher sein ewiges Bündnis mit dem geliebten Freund aller Kinder, dem einzigen Regenten Tikons, dem begabten Züchter farbigster Tulpenformen, Gloozi ben Noën auf. Stattdessen lief er zum ewigen Erzfeind Rereshqala über, der uns mit seinen verlausten Kamelhorden die Vogtei Hornfels streitig macht. (zurück)

Der Regent reagiert sofort

Tikon. Mit der angemessenen Rasanz reagiert man im regentlichen Ballast auf die Untreue der Rübenbauern am Ri-Fluss. Mit sofortiger Wirkung wurde Tuan de Uruloki vom Amt eines Tikonischen Vogtes enthoben. Er verliert damit alle Privilegien, die mit einem solchen Amt verbunden sind. Insbesonders die Ehre, zweimal pro Monat auf Staatskosten im Hecht in Tikon frühstücken zu dürfen, pro Jahr zwei beste Kamele aus Tikonischen Herden zu erhalten, auch der gesicherte Platz auf der Einschreibeliste im Altersheim der CARE wird ihm aberkannt und auch sämtliche Leistungen der zweiten Säule des Kalifats Tikons werden ihm entzogen, respektive für einen noch zu bestimmenden Nachfolger zur Seite geschafft. Ferner wird sein Wappen aus dem Wappensaal der Ballastes geschmirgelt und auch sonst wird sein Andenken wo immer nötig getilgt. Man darf dieser barschen Haltung entnnehmen, dass der Regent, das weisse Lamm in sündenvoller Welt, ausser sich ist vor Wut. (zurück)

Stimmen aus dem Volk

Tikon. Kurz vor Feierabend hat Nabhib Ben Kameli, seines Zeichens Wache des edlen Gartens Tikon zu Kahlid, dem Brunnenwächter geflüstert:
"Gestern Abend konnte ich seine allerdurchlauchtigste Majestät, Regent Gloozi belauschen! Er schritt mit seinem vertrauten Kamerad Elvyn, dem Oberbefehlshaber unserer Armee zwischen den Magnolienbeeten auf und ab. Der Regent hat sodann Elvyn berichtet, dass Vogt Tuan seines Amtes enthoben und aus der Vogtei gewiesen wurde. Auch seien seine Zuckerhandelsverträge gekündigt worden. Er hat auch was von vogelfrei erwähnt. Glaubst Du das? Ich kann mir das kaum vorstellen. Wenn ich richtig verstanden habe, hat der Regent auch was erwähnt, Vogt Tuan sei zu Scheich Reresqala übergelaufen. Heute morgen bei der Wacheinteilung wurde uns erklärt, wir müssten uns für einen Ernstfall bereithalten. Auch habe ich munkeln gehört, es seien bereits die Elitesoldaten aus Gloozlanden in Heligonia zur Verstärkung unterwegs nach Tikon. Glaubst Du, wir haben bald Krieg?" (zurück)

Erwartungsvoll stehen die Beobachter bereits, um weitere Ereignisse um den erkühlten Konflikt zur Vogtei Hornfels zu rapportieren.


Geschrieben von folini; zum letzten mal bearbeitet von seegras am 30 Nov 2002