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Aus Wexxel erbietet sich ein weiteres Mal ein Traktat zur

Imagomantie im Fokus


Wiederum soll von wandlerischen Magieruptionen und Spiegeltümmeligkeiten berichtet werden.


Aus den neuesten Erfahrungen zur Eruierung des Wissens gelangt und somit in aller Vollständigkeit für die Marabuts der Magie diktiert von den Worten Ghileans, Gelehrter der Neutralität, politischer Regent und informeller Doge bis zur festlichen Wahl des strahlenden erneuerten Wexxels, freie Oasenstadt in den weiten Kamelweiden und unter dem allumspannenden Turban von Tikon, des Hauptbibliothekars des berühmten Grossregals zu Wexxel, des einen Mitglieds des Beirats und grosszügigen Sandspenders zur erneuerten Magierakademie von Tingen, des Mäzens der Kinder der Nacht aus dem Elysium von Wexxel, der Kapazität auf dem Gebiet der wandlerischen Spiegelimagomantie der Wandler aus Mûr.

Nach dem schändlichen Diebstahl des nervös betrachteten Kunstwerkes auf dem Treffen der Veziere muss zuerst der Fund dieses Stückes innerhalb der Mauern der freien Oasenstadt Wexxel bekannt gemacht werden. Sodann liess sich die Beobachtung verlauten, dass umgebenderweise das Kunstwerk einen geradezu täuschenden Rahmen hält, der eindeutig den Wiesen und Händen der Wesen aus Mûr entsprungen ist und sich sogleich in seine Untersuchung durch kennende Hand fügte. Diese Hand nun von den Erkenntnissen hier berichten wird, da es augenfällig Unterschiede in der Wirkungsweise nicht nur verschiedener Spiegeleien, sondern auch verschiedener nur Rahmen gibt.

Wenn alsdenn kein polierte zurückblickende Oberfläche das Innere eines imagomanisch bewanderten Rahmens bildet, anstatt soalso ein anderes Objektiv dort das schmückende Beiwerk sein will, wurden auch andere Effekte in der Wandlermagie im Fokus der Beobachtung entdeckt. Dies nur aus Tsuffáhl möglich war, denn innerdings nicht nur ein Kunstwerk, auch eine magische Vorrichtung vorhanden ist. Dies bewandt sich so, dass eine Wexxelwirkung von Innerem und Äusserem sich bildete, die die Sichtung der besonderen Arten des Rahmens erst erleichterte. Wohlweislich hat alsdie umgebende äussere Beischmückung musterwandliger Art lediglich ihre Wirkung in die einzige Richtung zu bringen vermocht, das Aussen und Drumherum entgegen des vollganzen Spiegels nicht zu beeindrucken ist.

Zuerst sei noch auf die Zusammenhänge der Manenmagie in diesem Objekt hingewiesen, über die sicherheitlich noch der werte Hochmagus zu Wexxel durch Konkretisierung den Sidis Kenntnis verschaffen wird. Damit wieder auf die Oberfläche der Untersuchung zurückgekehrt, wäre als erstes festzustellen, dass die Magie innerhalb durch die Rahmenbeschaffenheit und deren Magie eine ausserordentliche Verstärkung erfahren hat, so also die Wirkung des Innen durch das Aussen erhöht ist. Dies bewirkt eine komplexe Wexxelwirkung, die nahezu jeden unbedeutenden Zauber auf merkliches Niveau bringt und ihn sogar nütze werden lässt. Solange keine polierte Spiegeloberfläche die Mitte bildet, was zum Ziele des Veränderns der Umgebung durch das Bild und dieselbe Verstärkung in den gewünschten Effekten hervorrufen würde (siehe das erste Traktatum der Imagomanterey), kann also beliebigliches Innen diesen Effekt zum Wunsche des Magiers nutzen. Untersuchungen, wohingegen gerade die Existenza einer spiegelnden Mitte den wandlerischen Spezialitäteneffekten Vorschub leistet, sind noch im Versuchsstadium und müssen zu einem späteren Zeitpunkt in Worten berücksichtigt werden.

Als weitere Beobachtung im Auge des Experimenteurs liegt die besondere Eigenart des Rahmens, der durch die Anbringung um das Objektiv im Inneren so stehts als fokussierender Zusatz Unterstützung liefert und das Auge geradzu auf dieses lenken will. Das verstanden fliesst zur Bedeutlichkeit, dass nicht nur der mögliche schwache Zauber im Inneren unterstützt wird, auchsondern der Betrachter erst auf dieses Werk aufmerksam gezaubert wird und sich soselbst nur mehr schwerlich vom Anblicke lösen kann und gleichermassen vor dieser Kunst konkretisiert und wenig mobil gemacht sein will. Unsicher ist die letzte Konsequenza dieser Sachentat, da die Annahme sich findet, das Kunstwerk darselbst in der Verantwortung dafür zu haben, weil der aufliegende Zauber der Identifizierung noch harrt.

Weitere Möglichkeiten des Rahmens wie die eines bespiegelten Gerätes lassen sich durch das Fehlen ebensolchen wenig anstellen und müssen vorerst in das Reich des Vielleicht abgewiesen werden, bis es der Prüfung zu bestehen vermag. Es ist jedoch strengerdings anzunehmen, dass noch weitere Anwendungen des Fokusrahmens ohne Spiegel wieauch im Zusammenblick mit einem Spiegel und weiter mit dem bereits untersuchten vollständigen Spiegel bestehen, die im folgenden den Mittelpunkt des Masalas bilden werden. Interessant scheint es auch zu werden, den erfundenen ganzheitlichen Spiegel als Mitte des umgebenden Rahmens im Experiment auf Wirkungen zu testen und die Spiegelungen dergestalt zu verändern, dass auch jedwede Neutralisation umgangen werden kann. Bis anhin muss jedoch darauf verwiesen werden, dass es genauso wie beim vollganzen Imagospiegel immer noch die Möglichkeit der Neutralisation durch Verhängnis ebendiesen bestehet und auch vertan sein will, da es durchaus anderweitig Verwicklungen geben möchte.

So lasst denn hier das Schlusswort erlesen, damit die Forschungen auch weiterhin anhand des Rahmens und des Spiegels und des ganzen Kunstwerkes gefunden werden (Fundstabe nzT im Fundregal zu Wexxel). Vorausblickend sei aber noch dem Leser berichtet, dass es kaum weitere Erwartungen über den Rahmen einzigselbst gibt, da ausschliesslich das Zusammenwirken beider Objektive, also Spiegeloberfläche und Rahmen, die doppelnde und reisende Wirkung in besagter bereits dokumentierter Art beinhaltet beziehungsweise ähnliche Effekte sich bewerkstelligen lassen.

Finumiente.


Geschrieben von mib; zum letzten mal bearbeitet von seegras am 30 Nov 2002