Fundregal zu Wexxel

Fundstabe VbT

Jüngst zurückgelangte KarawaeXpeditio berichtete von allerlei Seltsamen und Anderem in völkischer Hinsicht und hat hierzu ihre Bekenntnisse in jener Abteilung hier zurückgelegt.



[] Akasha I - Königin des Shil-o-Manischen Volkes
Akasha I
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[] Jüngst haben wir eine Ecke gerichtet, um auch die fernen Nachbarschaften nach Tikon zu führen und zur Lesung abholdzugeben. Aus dem Fokus der Beachtung ist der kleine matriarchale Stamm der Shil-o-Manen vor vielen Generationen verschwunden. Forschlokierungen ergaben, dass jemals die Stammesleute wanderten und nördlich der Stadt El-Bas durch die Zeit ein Königreich Shil-o-Manien aushuben und besiedelten. Ausserwelchem auch hin und wieder ein neues kleines Siedlungsgebiet um den Oberen See bei Tikon nomadisch bewandert wurde, als nach den Drachenkriegen versprengte Stammesteile sich wieder erblicken liessen.
Blicket nun auf einige frisch erfundene Folianten und Papyri aus dem Königreich Shil-o-Manien - Verbindliches und Verbindungen aus und zum neuen Siedlungsgebiet wird nachgeforscht und zugeliefert hier zu finden sein.

[] [] 'Das wahre Wort'
Auszüge aus dem Glaubenswerk unter besonderer Vernachlässigung des männliches Zweiges.

[] [] 'Kleines Shil-o-Manicum'
Welches von Shil-o-Manien berichtet, wiewohl das ländliche Königreich lange abgeschlossen ward und der Schlüssel erst neulich wiedergefunden wurde.

[] [] 'Kalendarium'
Damit niemand im Lande zu spät komme, findet sich hier eine kleine Einführung.

[] [] 'Auszug über Shil-o-Manien's Königinnen'
Niemand sollte Halbseidenes vermuten, ist dies doch eine einfache Genealogie.

[] [] 'Die grosse Verheerung'
Stückwerk aus schauerlichen Zeiten nach dem Dante sein Werk verfasste.

[] [] 'Neulich auf dem Schneeberg'
Nach langer Abwesenheit kam eine Delegation aus dem Königreich auf die Audienz des früheren Emir Gunbar Tswo. Hier kann nachgelesen werden, warum sie auch wieder lange abwesend bleiben wird.

[] 'Die Launen der Königinnenwürde'
Ein rechter Bericht über den Usus der Krönungszeremonie in Shil-o-Manien.

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Eigentlich hatte die gewichtige Königin Sowa II. ihre Tochter Medea für den Thron vorgesehen (der man nachsagt, sie sei Askarlins Tochter), aber diese weilte zu der Zeit im Oktagon, als ihre Mutter beschloß, endlich ihrem langweiligen Leben zu entfliehen. Der Shil-o-Manische Hof und einige angereiste ausländische Gesandte begingen ausgelassen und feucht-fröhlich den Geburtstag ihrer Königin, als diese plötzlich allen Anwesenden eröffnet, sie gebe ihr Amt auf und widme sich von nun an ihrem Geliebten Don Fernando Belissimo. Bei diesen Worten schleuderte sie ihre Krone den königlichen Beratern vor die Füße. Ehe sich der Hofstaat von dem Schock erholt hatte, stürmten die beiden Verliebten auf und davon. Auch strengste Nachforschungen ergaben keine Aufschlüsse über ihren Aufenthaltsort (Askarlin soll angeblich mehr wissen). Unglücklicherweise war der hohe Feiertag des Frühlingsbeginns und ein aus dem Nichts aufgetauchter weiser Mann prophezeite, sollte der neue Tag anbrechen ohne dass eine rechtmäßige Königin über das Land herrsche, würde das Unglück hereinbrechen. Ratlosigkeit brach aus, da Akasha und Medea Zwillinge sind (zwar zweieiige und zweivätrige). Welche sollte man krönen ? Der Weise mahnte zur Eile, da sich bereits der Abend neigte, verkündete aber, es seien in den Ruinen der Alten Stücke eines Portaits der neuen Königin verborgen. Diese müßten gefunden und zusammengesetzt werden. Alle Anwesenden schwärmten aus und nicht wenige der kostbaren Festtagsroben nahmen im unwegsamen Gelände nicht wieder gutzumachenden Schaden. Askarlin überlegte derweilen fieberhaft, wie man Medea aus dem Oktagon holen sollte, falls die Wahl auf sie treffen sollte. Endlich waren die Teile gefunden und offenbarten Akasha. Flugs wurde eine Krönungszeremonie improvisiert, nicht zu vergleichen mit der prachtvollen im Lunatempel, und kurz vor Mitternacht war Akasha zu Akasha der Ersten, Blume des Reiches, Behüterin des Glaubens und so weiter. Da Luna schon ungeduldig geworden war, kam es zu einem kleineren Zwischenfall während der Krönung, als die Hohepriesterin fast durch eine Fackel entflammt wurde.

So steht es hier

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[] Dieser Säulenraum bietet wenige doch hochinteressante Wege ins Weite des Fundregals. Habt Ihr hier doch eine kleine Nische, welche sich über eine Wendelstiege zu dem Fundstaben HtT mit seinen geistigen Belangen bewegt. Ist euch weniger nach den wackeligen Erfahrungen des gusseiseren Wendelns, dann kommet hierdurch über die sanfte, gerade geschliffene Holzrutsche zum Fundstaben HAaB, wohin hier eher Abenteurer und deren Erlebnisse gestellt werden.

Interessante Einblicke in das königliche Krönungswesen bot hier MichaelBreitenfellner.

Panta rhei. Das letzte Mal am 4. März 2000.