Fundregal zu Wexxel

Fundstabe VbT

Jüngst zurückgelangte KarawaeXpeditio berichtete von allerlei Seltsamen und Anderem in völkischer Hinsicht und hat hierzu ihre Bekenntnisse in jener Abteilung hier zurückgelegt.



[] Akasha I - Königin des Shil-o-Manischen Volkes
Akasha I
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[] Jüngst haben wir eine Ecke gerichtet, um auch die fernen Nachbarschaften nach Tikon zu führen und zur Lesung abholdzugeben. Aus dem Fokus der Beachtung ist der kleine matriarchale Stamm der Shil-o-Manen vor vielen Generationen verschwunden. Forschlokierungen ergaben, dass jemals die Stammesleute wanderten und nördlich der Stadt El-Bas durch die Zeit ein Königreich Shil-o-Manien aushuben und besiedelten. Ausserwelchem auch hin und wieder ein neues kleines Siedlungsgebiet um den Oberen See bei Tikon nomadisch bewandert wurde, als nach den Drachenkriegen versprengte Stammesteile sich wieder erblicken liessen.
Blicket nun auf einige frisch erfundene Folianten und Papyri aus dem Königreich Shil-o-Manien - Verbindliches und Verbindungen aus und zum neuen Siedlungsgebiet wird nachgeforscht und zugeliefert hier zu finden sein.

[] [] 'Das wahre Wort'
Auszüge aus dem Glaubenswerk unter besonderer Vernachlässigung des männliches Zweiges.

[] [] 'Kleines Shil-o-Manicum'
Welches von Shil-o-Manien berichtet, wiewohl das ländliche Königreich lange abgeschlossen ward und der Schlüssel erst neulich wiedergefunden wurde.

[] 'Kalendarium'
Damit niemand im Lande zu spät komme, findet sich hier eine kleine Einführung.

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Das shil-o-manische Jahr zählt 12 Monde, jeder Mond umfaßt seinerseits 30 Tag-Nacht-Zyklen. Da das Klima in Shil-O bis auf die Duijnschwemme kaum Schwankungen unterliegt, unterscheidet man hier nur zwischen Trocken- und Schwemmzeit, wobei letztere während des vierten und fünften Mondes angezeigt ist. Im Bergland kennt die Bevölkerung jedoch zwei bis vier Jahreszeiten, je nachdem, in welcher Höhe die Menschen leben. Im Hochland gibt es nur einen kurzen kühlen Sommer und den langen eisigen Winter, der ihm folgt. Der Winter auf den Hochplateaus der Diamanthügel währt bis zu neun Monden, auf den höchsten Gipfeln des Naib-Massivs herrscht ewiger Winter.

Im shil-o-manischen Kalender tragen alle Monde einen Namen, der teils aus grauer Vorzeit überliefert ist oder, wie der Duijnar ein spezielles Ereignis bekundet. Der 21. Tag heißt auch Wandlungs-, Wende- oder Lunatag, da sich hier das Antlitz der Göttin am Sternenhimmel wandelt. An diesem Tag werden die meisten der zahlreichen Rituale und Zeremonien, aber auch magisch okkulte Handlungen und Gebete vorgenommen, da sie an diesem Tage meist mit Erfolg gesegnet sind.

Der erste und der zweite Mond des Shil-o-Manischen Jahres heißen Belluniar, Belluniarum oder Belar und Helluniar, Helluniarum oder Helar. In diesen Monden werden besonders viele Mondriten vollzogen.

Der dritte Mond wird Reluniarum, Reluniar oder Relar genannt. Die große Schneeschmelze in den hohen und mittleren Gebirgslagen setzt nun ein.

Der vierte Mond heißt Deduijnar, Deduijnarium oder Denuar. In dieser Zeit tritt der Duijn über seine Ufer und überschwemmt die Äcker. In den mittleren Gebirgslagen ist jetzt bereits Frühling.

Der fünfte Mond wird als Reduijnar, Reduijnarium oder Reduar bezeichnet. Der Duijn erreicht seinen Höchststand und fließt zurück in sein Bett.

Der sechste Mond trägt den Namen Serpitar, Serpitarium oder Serpuar. Die 14. Nacht dieses Mondes ist die sogenannte Schwarze Nacht in der dereinst Rhaotep der Raffgierige, Hohepriester der Göttin, Luna verspottete.

Der siebte Mond heißt nach alter Überlieferung Orpituar, Orpituarium oder Orpitar. Im mittleren Hochgebirge ist nun Sommer.

Der achte Mond wird Yotinar, Yotinarium oder Yotar genannt. In dieser Zeit leidet die Bevölkerung der unteren Hoyt-Wüste und der Küstenregion besonders stark unter Sandstürmen und Sturmfluten.

Der neunte Mond ist Aldurinar, Aldurinarium oder Aldar. Im Gebirge beginnt jetzt der Herbst.

Der zehnte Mond trägt den Namen Eloriar, Eloriarium oder Elar, was in der alten Sprache der „Wandelbare“ bedeutet.

Der elfte Mond Duijndinar, Duijndinarium oder Duijnar ist der Mond, in dem die Königin den Überschwemmungsritus zelebriert, damit der Duijn auch im kommenden Jahr über die Ufer tritt.

Der zwölfte Mond schließlich wird Lunar oder Lunariarium genannt. Er steht ganz im Zeichen der Göttin.

So steht es hier

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[] [] 'Auszug über Shil-o-Manien's Königinnen'
Niemand sollte Halbseidenes vermuten, ist dies doch eine einfache Genealogie.

[] [] 'Die grosse Verheerung'
Stückwerk aus schauerlichen Zeiten nach dem Dante sein Werk verfasste.

[] [] 'Neulich auf dem Schneeberg'
Nach langer Abwesenheit kam eine Delegation aus dem Königreich auf die Audienz des früheren Emir Gunbar Tswo. Hier kann nachgelesen werden, warum sie auch wieder lange abwesend bleiben wird.

[] [] 'Die Launen der Königinnenwürde'
Ein rechter Bericht über den Usus der Krönungszeremonie in Shil-o-Manien.

[] Dieser Säulenraum bietet wenige doch hochinteressante Wege ins Weite des Fundregals. Habt Ihr hier doch eine kleine Nische, welche sich über eine Wendelstiege zu dem Fundstaben HtT mit seinen geistigen Belangen bewegt. Ist euch weniger nach den wackeligen Erfahrungen des gusseiseren Wendelns, dann kommet hierdurch über die sanfte, gerade geschliffene Holzrutsche zum Fundstaben HAaB, wohin hier eher Abenteurer und deren Erlebnisse gestellt werden.

Über die Zeit lässt sich streiten, denkt sogar Michael Breitenfellner ganz offen und diktiert weiter.

Panta rhei. Das letzte Mal am 4. März 2000.