Fundregal zu Wexxel

Fundstabe suZ

Papyrrollen aus der weiteren temporalen Ferne, mit nicht ganz der abgestandenen Staubschicht der anderen Vormalsfolianten.



[] [] 'Die Druidenschlampe'
Der umstrittene Erstlingsroman von Tarik Kandowa.

[] [] 'Der OM-Magus und Du'
Eine Anleitung für den jungen Magier von Izmir Aegal.

[] [] 'Der letzte Zwerg von Dystertor'
Die tragische Geschichte eines selbstlosen Helden.

[] [] 'Hechtklösschen zum Frühstück'
Das Leben einer starken Frau zwischen Familie und Gesellschaft.

[] [] 'Tikon, Deine Dünen'
Begleiten sie die Autorin zu den schönsten Wüstenlandschaften des Kalifats.

[] 'Nur ein Steinwurf entfernt'
Eine Abhandlung über Zwergenpopulationen bei unterschiedlicher Schürfmenge.

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Diese Abhandlung wurde nach gründlichen Studien der beiden Zwergenclans, welche sich in der Nähe der kleinen Siedlung Loomis niedergelassen haben, zusammengeschrieben. Der eine Clan der Zwerge, welcher sich der Clan der Tiefschürfer nennt, ist stämmig gebaut und erreicht Grössen bis zur normalen Brusthöhe. Sie halten sich zumeist in den höheren Gebieten der Stollen und Gänge auf, in welche genügend Material gebracht werden kann, um hohe Stollen hinreichend abzustützen. Die Zwerge des anderen Clans leben fast vollkommen zurückgezogen in den Tiefen der Bergwerke und treiben den meisten Handel mit den Zwergen des Tiefschürfer-Clans. Dennoch habe ich dank guter Beziehungen und Freundschaften genaue Zahlen über Bevölkerungswachstum und Schürfmenge erhalten, so dass diese Abhandlung zustande kommen konnte.

In den Anfangsjahren waren aufgrund der harten Bedingungen durch schlecht ausgebaute Stollenanlagen und Transportwege die Populationen der Zwergenclans recht gering. So belief sich die Zahl der tief im Bergwerk lebenden Zwerge auf 26 Paare und ein paar alleinstehende Bergarbeiter, wobei bemerkt werden sollte, dass hier beide Teile des Ehepaares den gleichen Beruf ausübten: das Schürfen von ertragreichen Metallen aller Art. Nach ca. 7 Jahren ging es mit dem Stollenwerk bergauf, es wurde viel geschürft, so dass die Paare Zeit hatten sich auch mal ein paar Tage frei zu machen. Durch den engen Lebensraum waren sich die einzeln Lebenden näher gekommen, so dass die Anzahl der Zwerge in den unteren Stollen rapide von 65 auf 120 wuchs, hierbei sind allerdings 12 Zuwanderer inbegriffen. Diese Zahlen stammen vom 8. Jahr nach Inanspruchnahme der Bergwerke. Der Clan der Tiefschürfer begann mit einer weit grösseren Population, musste allerdings auch zwei Jahre länger auf den Erfolg warten, der einerseits durch schwierigeres Vorankommen in den oberen Stollen, andererseits durch den erst jetzt aufkommenden Handel begründet war. So stieg die Population der Tiefschürfer innerhalb von 2 Jahren guten Ertrages von 200 auf 320 Zwerge, ohne Zuwanderungszahlen.

Die nächsten Zahlen stammen aus dem 19. Jahre nachdem das Bergwerk in Betrieb genommen wurde. Die Zahl der Tiefschürfer steigerte sich hier noch einmal um knapp 75von100, wobei hiervon 20von100 Zuwanderer war, die Zwerge der unteren Stollen lebten zu dieser Zeit vollkommen zurückgezogen, über sie liegen erst in späteren Jahren neue Daten vor. Die Population der Tiefschürfer erlebte einen tiefen Einschnitt, als eine unbekannte Krankheit kursierte, dies beeinträchtigte die Bergwerksangelegenheit kaum und wurde ausserhalb der Stollen nicht bekannt.

Interessantes ist erst von den Zwergen der unteren Stollen zu berichten, die einige Jahre später im Herbst auf eine Goldader stießen, was zunächst zu einem Einbruch in der Bevölkerung führte, da sich rivalisierende Schürfer heftige Gefechte lieferten. Somit wurde die Anzahl dieser Zwerge von inzwischen 400 Zwerge auf ein Häuflein von knapp 150 reduziert. Dies war jedoch nicht weiter schlimm, da das Sexualverhalten der Zwerge, allen Gerüchten beipflichtend von grossen Schürfmengen stark beeinflusst wird. So ist es unter Zwergen ganz natürlich, daß eine grössere Schürfmenge oder dessen Möglichkeit nach anfänglichen Gefechten sehr potenzsteigernd wirkt. Vielleicht ist die ein Trick von Mutter Natur, die Verluste wieder auszugleichen. Kurze Zeit später versiegte die Ader wieder, abrupt sank die Geburtenrate der Zwerge auf nahezu Null.

Abschliessend möchte ich noch sagen, daß meine Informationen über die beiden Zwergenclans aus gänzlich unterschiedlichen Quellen stammen. Die Informationen über den Tiefschürfer-Clan habe ich von einem Händler und Wissenschaftler aus Loomis erhalten, die Zahlen über die Zwerge der unteren Stollen habe ich von einem ebenjener Zwerge, welcher auch zu den Wissenschaftlern gehört.

Bilshifa

Selibar Derung

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[] [] 'Das silberne Seidenband'
Das gute Jugendbuch von Mustafa ben Magash.

[] [] 'Der Orkangriff. Richtig eingeschätzt'
Ein Handbuch für den vorsichtigen Karawanenführer.

[] Dort drüben besteht sich ein kleiner Ableger, der aus den Überasche der alten Magierakademie zu Tingen erschaffen wurde und eine Teil der dortigen Werke als Fundstabe IBN enthält. Jene Ecke mit den üppigen Tropfkerzen ist für die Fundstaben UGEP und nzT geständig und wird von der riesenhaften Rolle des noch zu übersetzenden Wandlerpergamentes samt Abhandlung über den Wandlerrahmen gefüllt. Diese werden erst noch eingerichtet. Bisherige Seitenschinken über die Wandler von Mûr sind bis auf andere noch beim Fundstaben NOZuT aufzufinden.

Es sprudelten die Ideen bei Christian Folini, Frank Schleich, Elena und Nadine Bröring.

Panta rhei. Das letzte Mal am 22. September 1999.