Fundregal zu Wexxel

Fundstabe HtT

Aus Hausen erreichte uns der offizielle Index der verbotenen Bücher, der vom dortigen Konsortium im Tempel des Tscha'anz zusammengestellt wird. Um Beachtung wird gebeten.



[] Sir Morkudz - HohePriester des Tscha'anz
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[] [] 'Tsufahllische Verse'
Gedichtband von Scheich Suleiman Röschti. Eine gotteslästerliche Verspottung von allem, was uns zu hoch und heilig ist. Der Autor ist untergetaucht, da er nicht schwimmen konnte.

[] 'Eine Handvoll Götter'
Ein grosses Werk über viele der bekannten und vergessenen Verehrtheiten.

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Dieses Werk soll einstmals, wenn es vollendet ist, alle Götter enthalten, die bekannt, verehrt, vergessen und verachtet sind. Kurz gesagt: alle Götter. Dies ist wohl ein Vorhaben, das nie vollendet werden kann, denn viele sind in Vergessenheit geraten über die Zeiten und neue werden entstehen. Doch heisst dies nur, dass dieses Werk nie zur Vollendung gelangt, ein ewiglich wachsendes Buch, dessen Wissen stetig zunimmt. Geordnet sollen die Götter sein, nach dem, was sie sind. Die Götter des Todes, der Sonne, des Mondes, ein jeder dort, wo andere sind, die vielleicht sogar der gleiche sind. Es mag sein, dass ein Gott in verschiedenen Abschnitten genannt wird, wenn er mehrere Aspekte in sich vereint. Es wird dann darauf verwiesen, unter welchem Abschnitt eine genauere Beschreibung zu finden ist, so es eine gibt. Wann immer ein neuer Glaube soweit bekannt ist, dass sich etwas niederzuschreiben lohnt, so wird dies geschehen.

Götter des Feuers

Tahnee, die Göttin des Feuers
Sehet das Feuer. Es ist stark und es ist wild, es ist ungezähmt und frei. Vieles lieget darin. Doch kann es zerstören und verbrennen, verwüsten und verderben. Es ist an uns zu sehen, dass dies nicht geschieht, denn die von Tahnee gebieten dem Feuer und dienen dem Feuer in gleicher Weise. Dadurch, dass sie ihm gebieten, verleihen sie dem Feuer Macht und Schönheit, indem sie ihm dienen werden sie frei. Das Feuer von Tahnee soll getragen werden in jeden Geist, in jedes Herz. Das heilige, reinigende Feuer soll vertreiben jeden Schatten, jeden dunklen Gedanken. Das Feuer des Herzens soll brennen in einem jeden und die Heilung der Flamme werde allen zuteil. Das Licht und die Wärme tauchen die Welt in goldenen Glanz. Doch hüte sich ein jeder davor, das Feuer, frei und stark, brennen zu lassen, ohne es zu behüten. Denn Feuer allein, ohne einen mit Tahnees Segen kann verzehren. Feuer der Wahrheit und Flammen der Weisheit werden den Weg zeigen, den das Feuer nehmen soll um in Glanz und Schönheit zu erstrahlen.

Morq, Drache des Feuers
Sohn von Gordera

Turion
Gott des Feuers und der Schmiedekunst

Zundra
Zundra wird als Tochter von Solaris und Lunaris in Hammerfels vom Orden des vereinigenden Lichtes verehrt. Sie ist die Herrin des Krieges und der Liebe, Meisterin des Hasses und des Heimfeuers. Sie bewahrt das Gleichgewicht zwischen Solaris und Lunaris. Ihre Priester tragen blaue Roben und als Symbol gelbe Flammen auf orangenem Grund. Vor 150 Jahren verschwand Zundra und kehrte erst kürzlich zurück. Sie schöpft erst langsam wieder neue Kraft.

Götter der Luft

Aerolon, Gott des Windes

Rodan, Drache der Luft
Sohn von Gordera

Götter der Erde und des Waldes

Gaia, die Erdmutter
Sie steht für alles was aus oder unter dem Boden wächst. Sie steht im Kreislauf zusammen mit Mmeo. Zusammen bilden sie Leben und Tod der Natur. Die Priester dieser Gottheit sind neutral oder gut. Sie ist die heilende, ruhige Seite der Natur. Sie ist die schlafende Kraft. Neben Gaia steht Herne. Einige Anhänger verehren auch beide Gottheiten zusammen.

Herne
Herne der Jäger ist die aktive, ausführende Kraft der Natur, die Naturgewalten.

Mmeo, Weltenbaum und oberster Baumhirte
Mmeo bildet mit Gaia für den Kreislauf des Lebens, wobei Mmeo für Kraft und Bewegung steht. Zur Zeit gibt es nur sehr wenige bekannte Anhänger dieses Glaubens. Einer der grössten bekannten Tempel steht in Dria. Mmeo ist der Wald.

Gronk, Gott des Steines
Diese Gott hat derzeit wohl nur einen Anhänger, da der Rest des ihn verehrenden Barbarenstammes ausgestorben ist.

Saul, Drache der Erde
Sohn von Gordera

Götter der Natur

Mmeo
(genaueres unter "Götter der Erde und des Waldes")

Pronator

Götter des Wassers

Thalan, Gott des Wassers
Das Wasser des Lebens ist Thalan. Doch auch das Wasser hat verschiedene Seiten. So hat Thalan zwei Töchter, Ydd und Lyss, die verschiedenen Aspekte des Wassers in sich tragen.

Lyss
Diese Tochter Thalans steht für das lebensspendende Wasser, die klaren Quellen.

Ydd
Diese Tochter verkörpert die zerstörerische Seite des Wassers, die Sturmfluten, Gewitter und Wassergewalten.

Drakahn
(genaueres unter "Drachengötter")

Götter des Eises und des Winters

Cantor, Gott der Kälte
Dieser Gott wird in den nördlichen, kalten Regionen teilweise fanatisch verehrt. Einige sagen, er sei nur ein Dämon, der sich zum Gott aufschwingen will, wenn er genügend Anhänger und Macht gesammelt hat. Seine Anhänger neigen dazu, den rituell getöteten Gegnern des Kultes ein C auf die Stirn zu zeichnen. Meist wird dafür Blut verwendet.

Drakahn
(genaueres unter "Drachengötter")

Ulric, Gott des Winters, der Wölfe und der Schlacht
Dieser Gott ist den neutralen Entitäten zuzuordnen. Er ist eher schlecht gelaunt, unnachgiebig und verzeiht schlecht. Er sorgt dafür, dass Schlachten ritterlich (Blut und Ehre) geschlagen werden. Er liebt die Kälte ebenso wie die Wölfe, welche im Rudel vereint einer für den anderen stehen. Ulricgläubige lassen andere Götter neben ihm stehen, sorgen dafür, dass immer ein Licht im Schrein Ulrics leuchtet, ermorden niemanden von hinten und lügen nicht.

Götter der Sonne und des Mondes

Coron und Merlun
In Vestfurth in den Söderlanden werden diese Götter als der Sonne und die Mond, Tag und Nacht verehrt. Sie sind der Ursprung. Ihre Söhne sind Tetos und Dulach.

Luna
In Nuremburg ehrt man Luna als Göttin der Magie, der Mysterien und Künste. Anhänger tragen als Symbol einen auf der Seite liegenden silbernen Halbmond auf schwarzem Grund.

Kyril und Lycil
Diese Götter werden nur in Einheit verehrt, aber jeweils einer kann bevorzugt werden. Es gibt derzeit offizielle Priester von Lycil, von Kyril jedoch nur Geweihte. Kyril ist der Gott der einbrechenden Nacht, man verbindet mit ihm Hinterlist, Heimtücke und Verschlagenheit. Sein Symbol ist ein schwarzer Panther. Lycil ist die Göttin der aufgehenden Sonne, mit ihr verbindet man Treue, Wahrhaftigkeit und Freundschaft. Ihr Symbol ist ein Schneeleopard. Die beiden Katzen, die die jeweiligen Symbole darstellen, liegen im Kampf. Die eine schlägt mit der Kralle nach dem Schwanz der anderen. Die Götter lassen, wenn es der Sache dienlich ist, die Mittel des jeweils anderen zu und wissen, dass sie nicht die einzigen Götter sind.

Solaris
Solaris ist die Schwester von Lunaris, wird in Hammerfels von dem Orden des Vereinigten Lichtes zusammen mit Lunaris und ihrer Tochter Zundra verehrt als die Spenderin des Lebens, Patrone der Heilung, Herrin des Lichtes. Ihr Symbol ist eine goldene Sonne und ihre Priester tragen meist weisse Roben. Solaris bekommt die Seelen, die Lunaris von den Toten nimmt und gibt sie den Neugeborenen. Erhält sie keine Seelen mehr, werden nur seelenlose Geschöpfe geboren. Anhänger von Solaris und Lunaris sind gegen Wiederbelebungen, da sie den Kreislauf stören.

Lunaris
In Hammerfels wird Lunaris als der Hüter der toten Seelen und Herr der Finsternis verehrt. Die Priester dieses Gottes tragen vorwiegend schwarze Roben und als Symbol einen silbernen Halbmond. Lunaris ist der Bruder von Solaris. Die Tochter von Lunaris und Solaris ist Zundra. Zusammen werden sie von dem Orden des Vereinigenden Lichtes verehrt, der Wiederbelebungen ablehnt. Lunaris sammelt die Seelen der Toten ein und gibt sie weiter an Solaris. Wenn sein Sammelbecken einst leer sein sollte, werden nur noch seelenlose Geschöpfe geboren und der Göttervater Chaos kehrt zurück.

Luna, Göttin des Mondes

Sol, Gott der Sonne
Als Symbol hat dieser Gott der Sonne eine Art goldenen Stern auf weissem Grund. Der in Nuremburg verehrte Gott ist auch der Gott des Lichtes, "das Gute".

Mondgöttin
Diese Göttin wird bei Vollmond von den Mondtänzern verehrt. Sie spendet diesen Waldelfen Freude und Leben. Zur Zeit hat diese Göttin nur sehr wenige Anhänger.

Merdelun, Göttin des Mondes
Merdelun ist Staatsreligion in Kirson. Sie steht für Milde, Wärme und Sanftheit.

Götter der Liebe

Araika, Göttin der Liebe
Die Tempel der Araika sind Stätten der Ruhe und Genesung. In diesen Tempeln kann niemand das Schwert gegen einen anderen heben, denn Araika ist voll Friedfertigkeit und Liebe.

Corona
Diese Göttin steht für Frieden und Harmonie, Blumen, Liebe, Freude, Frieden und auch für eine gewisse Naivität. Ein beliebter Segensppruch der Anhänger dieser Gottheit lautet "Frieden und Harmonie im Zeichen der Corona".

Care
Göttin der Nächstenliebe und Fürsorge.

Eiribia
Tochter Drakahns, Göttin der Schönheit, Liebe und Ekstase. Eribia heiratete den Halbgott Kamut.

Zundra
(genaueres unter "Götter des Feuers")

Götter des Todes

Almagest, Gott des Todes, Schlaf
Dieser Gott wird hauptsächlich in Iskalien und Normont verehrt.

Uhlum, Gott des Todes
Uhlum ist streng neutral. Als Symbol hat er ein Kreuz auf einem Grabhügel. Wird meist als hagerer, älterer Mann mit Sense dargestellt. Uhlumpriester sind Wanderpriester und vollziehen Beerdigungszeremonien und ähnliches. Zu Sonnenaufgang sammelt Uhlum die Seelen ein.

Ruul
Der in Nuremburg verehrte Gott trägt als Symbol einen Schädel in weiss auf grünem Grund.

Götter des Chaos

Arioch, Herr der Schwerter
Ein Chaosgott, der auf geschickte Weise immer mehr Seelen sammelt. Er lässt seinen Handelspartnern Macht zuteil werden, verspricht diese nicht nur. Arioch handelt ausgesprochen gerne um ein paar Gefallen, Macht, eine Seele und ist immer gerne zu Spielchen bereit. Dabei verliert er eher selten. Derzeit im Krieg mit Apep. Einige seiner Anhänger sind seitdem schon auf unerklärliche Weise verstorben, systematisch werden ihm geweihte Artefakte zerstört. Sein Zeichen sind die gekreuzten Schwerter und der Chaosstern.

Apep
Sie wird von ihren Anhängern auch Asmadina genannt. Einige glauben, sie sei die Tochter des Höllenfürsten Asmardin, aber darüber ist nichts genaueres bekannt. Sie ist eine Vertreterin des Chaos und arbeitet gezielt gegen alles, was gut ist, aber auch gegen das, was böser und mächtiger ist als sie selbst. Derzeit liegt sie im erklärten Krieg mit Arioch. Eine Gruppe ihrer Anhänger nennt sich die Bruderschaft von Apep. Es ist eine eher neutrale Gruppierung, die Wissen sammelt. Ihr Zeichen ist eine goldene Schlange, die sich aus einem brennenden Himmel herabsenkt.

Götter des Krieges

Ulric, Gott des Winters, der Wölfe und der Schlacht
(genaueres findet sich unter "Götter des Eises und des Winters")

Tempus, Herr der Schwerter
Tempus wird von den nordischen Barbaren verehrt. Er ist ein Gegner des Chaos und Verfechter der Ordnung. Seine Anhänger setzen sich für die Gerichtsbarkeit ein und trennen sich praktisch nie von ihren Waffen. Der Glaube ist sehr militärisch, die Schlacht allein zählt. Dargestellt wird Tempus stehend auf einem schwarzen und einem weissen Pferd. Sein Symbol ist ein flammendes Schwert.

Tschaanz
Ein eher launischer und unberechenbarar Kriegsgott, über den sonst nicht viel bekannt ist.

Tetos
Der Glaube an Tetos entspricht soweit es bekannt ist ziemlich genau dem an Tempus. Einige glauben, es sei der gleiche Gott.

Kamut
Gott des Krieges und der Gerechtigkeit. Aus der Liebe zu Eribia werden die Paladinzwillinge geboren. Die Kinder wachsen in der Obhut der Priesterschaft auf.

Zundra
(genaueres unter "Götter des Feuers")

Götter der Gerechtigkeit

Ammon, Gott der Ordnung, des Gesetzes und der Gerechtigkeit
In diesem Glauben gibt es sowohl Strömungen, die andere Götter anerkennen, als auch solche, die nur Ammon als Gott ansehen und keine anderen neben ihm dulden. Der oberste Hohepriester aller Ammongläubigen ist H.v.Löwenstein, der König von Normont.

Götter des Wissens und der Bildung

Quill, Gott der Schrift und der Bildung
Lange als unbedeutend eingestuft, gewinnt der Orden des Quill an Ansehen. Er richtete in vielen grösseren Städten Schulen ein, um den Bildungsstandard zu heben.

Thagoth
Dieser Gott ist ein Gott des Wissens und der Wissenschaft, der auch die Schrift und Piktogramme fördert. Die Hauptschrift ist die elorische Schrift. Thagoth-Anhänger leben in vollen Bibliotheken und lernen alle Schriftarten, sie führen immer eine Kopie des "ewigen Buches" mit sich, in dem sie alles festhalten, was sie lernen. Nach einiger Zeit kehrt das Buch durch ein geistiges Band, das Thegath, zum Tempel zurück, wo alle daraus lernen können. Andere Gruppierungen wie die Lamonten beschäftigt sich vorwiegend mit der Rede. Die Lamonten bilden eine Besonderheit, da sie mehr das Verbreiten als das Sammeln von Wissen anstreben. Sie machen kaum einen Unterschied, wem sie welches Wissen vermitteln. Die Thagoth-Tempel werfen ihnen vor, "Perlen in den Sandsturm" zu werfen. Eine andere Untergruppe sind die Drakos-Gläubigen, die Thagoth als Gott der neutralen Drachen verehren. Sie stehen vor allem im Dienste der Forschung. Ihre Tempel gleichen eher Laboratorien. Wieder eine andere Gruppe ist die Argh-Sekte, die den Geist für absolut nimmt. Sie versuchen, die Ordnung durch Züchtigung ihrer selbst zu erreichen. Ablehnung des Körpers soll zur Vollkommenheit des Geistes führen. Sie gelten als von Gott gesegnete Wahnsinnige. Die Kunst des Umgangs mit dem Wort ist in jedem Falle Pflicht für den Gläubigen.

Chira, Göttin der Magie und der Wissenschaft
Dieser Glaube ist in Normont verboten. In Iskalien gibt es aber wohl noch Anhänger dieser Gottheit.

Götter des Handels

Dulach
Interessanterweise ist dieser Gott des Handels gleichzeitig auch der Schutzpatron der Diebe ...

Ogdal, Gott des Handels, der Weisheit und der List
Die Anhänger dieses Gottes, die zumindestens in Nuremburg anzutreffen sind, tragen als Symbol eine goldene Eule mit Rubinaugen auf blauem Grund.

Götter der Finsternis, des Hasses und der Zerstörung

Bane
Bane gilt in Nuremburg als Gott des Hasses, der Tyrannei und Zwietracht. Als Symbol gilt eine schwarze linke Hand auf rotem Grund.

Gnordin
Diesem Gott folgt eine der Hauptreligionen Etraklins. Ein Priester von Gnordin ist im Hohen Rat des Landes. Die Gnordinanhänger befassen sich mit Erfolg mit der Bekämpfung von Verbrechen. Es ist spätestens seit dem letzten Konzil von Sekulodond bekannt, dass Gnordinanhänger leidenschaftliche Zweifler sind, wenn auch nicht an allem.

Raynor
Die Darstellung des Gottes ist die pure Finsternis. Sein Symbol ein Auge von dem 8 Pfeile ausgehen. Sein Rücken ist die Erde, alles ist aus ihm erwachsen. Die Götter des Lichtes beschmutzen die Welt mit dem Licht. Er schützt mit seinem dunklen Mantel, der ihm leider teilweise zerstochen wurde, die Welt vor dem Licht. Unter seinem Mantel wandelt jedoch ein Sonnengott und eine Sonnengöttin, Corona, die sich direkt um den Sonnengott gelegt hat, welche somit einen Tag innerhalb der Nacht entstehen lassen. Vor einiger Zeit gab es, wie vor Jahrhunderten schon einmal, eine Welle von Rayonisten, die mit wechselndem Erfolg Tempel errichteten. Man hat aber schon länger nichts mehr von ihnen gehört.

Zundra
(genaueres unter "Götter des Feuers")

Scatric, Gott der Zerstörung und des Vergessens
Er wird in Etraklin verehrt, so glaubt man, von einer kleinen Gruppe Verrückter. Scatric steht für Enthropie, Chaos, Wahnsinn, Allzerstörung, Auflösung. Er hat einen irrationalen Hass auf jedwede Ordnung, auch auf sich selbst, da seine Intelligenz auch ein Zeichen von Ordnung ist. Er will die Auflösung des Geistes. Er strebt mehr die Zerstörung des von Menschen - oder anderen -Ggemachtem als von natürlich gewachsenem an. Scatric belohnt seine Anhängerschaft nicht für Gebete, sondern für zerstörerische Taten. Da viele Anhänger schon weit in ihrer eigenen Zerstörung fortgeschritten sind, hält man den Scatric Kult oftmals nur für das Hirngespinst einiger Verrückter, doch gibt es in jeder grösseren Stadt eine Anzahl geistig noch gesunder Anhänger. Scatric hilft all denen die in sinnlosem Hass und blinder Wut zerstören. Sein Zeichen ist ein sich ständig wandelndes, magisches Symbol, welches in Blut auf einen Spiegel gemalt wird. Wenn das Zeichen sich nicht mehr ändert sondern verblasst, wird die Welt untergehen, lehrt der Kult.

Götterväter und ihre Gefährten

Gordera, Der Urschöpfer
(genaueres unter "Drachengötter")

Chnum, der Göttervater
Einer der wichtigsten "Alten Götter", die man in Auria kennt.

Illenvadar
Illenvadar schläft und träumt in seinem Schlaf das Universum und alles darin. Als erstes träumte er Larinar, den Erbauer, der alles erschuf, was er träumte. Als aber schon beinahe zuviel erbaut war, für das Universum, träumte er Loknar, den Vernichter, der das Erbaute wieder einreisst. Damit diese beiden Götter sich allerdings immer in etwa die Waage halten, träumte Illenvadar Eonar, den Ausgleich.

Larinar
Erster Sohn Illenvadars. Larinar steht für die Erschaffung, den Aufbau und das Licht.

Loknar
Locknar ist der zweite Sohn Illenvadars. Er steht für Dunkelheit, Tod und Zerstörung.

Eonar
Eonar hält das Gleichgewicht zwischen Larinar und Locknar. Er wird auch der Drittgeborene genannt, steht für Dämmerung und Ausgleich.

Gott
Bekannteste Anhänger dieser Gottheit sind die Lomond. Sie tragen meist schwarze Roben mit gelbem Kreuz. Es gibt Strömungen, die andere Götter anerkennen und solche, die jede andere Religion als Ketzerei abtun. Sie sind in der Regel gegen Wiederbelebungen und erklärte Gegner der Nekromantie.

Gott und Göttin
Anhänger des Gottes und der Göttin glauben, dass es neben diesen keine anderen Götter gibt. Der Gott und die Göttin haben alles erschaffen und wachen nun darüber. Man kann in schweren Zeiten ihre Hilfe erflehen.

Drachengötter und Schlangengottheiten

Bahamut, der Platindrache
Der wohl am weitesten verbreiteter Glaube Trawoniens. Er schuf das Licht in der Welt der Finsternis, brachte den Sterblichen dadurch Erkenntnis, Verzeihung und Altruismus. Man sagt, dass durch seine Hymmne schon Todesengel zugrunde gerichtet wurden. Bargaahn und Bahamut liegen in ewigem Kampf.

Bargaahn, schwarzer Drache, Dolch der Nacht
Bahamuts dunkler Bruder. Er ist der Schöpfer der Welt und er schuf sie in Finsternis. Er steht für Egoismus, Hass, Selbstsucht und andere Freuden. Er wird vorzugsweise in dem Land der schwarzen Herzen verehrt.

Drakahn
Drakahn beinhaltet das Element Wasser sowie das Eis. Er ist der Gott Drakahniens, das er erschuf. Drakahn symbolisiert das Gute, das Licht. Er erbat von der Göttin des Himmelreiches, Himasula, Liasanya zur Heirat. Aus der Ehe wird Eribia geboren. Drakahn bekämpft das Übel. Sein Symbol ist der Wassserdrache, sein Sinnbild die Welle, seine Farben grün, blau und weiss. Sein Ziel ist unter anderem die Befreiung der Welt von dämonischen Mächten. Seine Gefolgschaft ist zum Gehorsam gegen ihre Vorgesetzten und Drakahn verpflichtet. Andere Befehlen muss sie sich nicht beugen, nur in weltlichen Belangen. Die Anhänger Drakahns dürfen sich vor ihren Gegener nicht verbergen und müssen ihre Glaubensbrüder gegen Ungläubige verteidigen. Es dürfen keine offenen Flammen erzeugt werden. Die Geschöpfe des Meeres sind zu verehren und sollen nicht gejagt werden. Verstorbene Anhänger Drakahns sollen im Wasser bestattet werden.

Gordera, der Urschöpfer
Gordera war ein allmächtiger Elementardrache der Elemente Luft, Wasser, Erde, Feuer. Obwohl er es nicht wusste, waren in ihm Chaos und Ordnung geeint. Er schuf die vier Brüder, denen jedem ein Element zugeteilt wurde. Morg, Saut, Rodan und Drakahn. (genaueres zu dieses jeweils unter dem entsprechenden Namen) Bei der Erschaffung war er darauf bedacht, in den Söhnen nur die lichte Seite zu einen, doch kann das Licht nicht ohne Finsternis sein und so wurde ein finsteres Schattenwesen gespiegelt, der schwarze Drache Aredrog.

Sera´Dakkal, die Grosse Schlange
Anhänger dieses Glaubens sehen ihre Göttin als die Mutter der Drachen an. Sie schätzen die Intelligenz und Indirektheit der Schlange. In diesem alten Schlangenkult stützt man sich auf die Legende, die Schlange sei das erste Lebewesen der Schöpfung gewesen.

Seth
Neuerlich aufgetauchter Schlangengott, über den noch nicht viel bekannt ist.

Nestra
Nestra ist eine junge Göttin, die für Heilung, Schutz und Jugend steht. Sie kann jedoch aggresiv werden, wenn man ihre Städte oder Klöster angreift. Sie tritt in solchen Situationen öfter selbst in Erscheinung als viele andere Götter. Sie kann in zwei Formen auftreten: als junge Frau oder als rote Schlange.

Andere Götter

Gortaron
Er ist das Gottgewordene Lachen, das einem im Halse steckenbleibt, zuständig für all die kleinen Unannehmlichkeiten, die das Leben so bunt machen. Es gibt bisher keine Priester, nur Gläubige. Als Zeichen hat er in Violett und Elfenbein einen grinsenden Totenschädel mit einer Narrenkappe.

Graxis, Gott der Verbindung
Dieser Orden glaubt an die Zusammenhänge, die es zwischen allen Dingen gibt und sucht nach Beweisen dafür, im Kleinen wie im Grossen. Sie wollen die Verbundenheit der Dinge untereinander wiederfinden, die dereinst verloren ging.

Niella
Niella ist nicht Göttin von irgendetwas. Sie ist eine Nahe Göttin, das heisst, sie hat eine besondere Nähe zu allen Lebewesen. Ihre Anhänger sind zurückhaltend und eher unauffällig, es gibt kein einheitliches Symbol. Sie ist eine ruhige und freundliche - und zweifellos gute - Göttin. Kernpunkte der Religion sind Toleranz, Güte, Gerechtigkeit und Hilfsbereitschaft. Die überwiegend weibliche Anhängerschaft trägt eher helle Kleidung.

Tsuffahl
Göttin des Schicksals, sehr unzuverlässig ...

Ure, Gott der Toleranz
Ureanhänger verbreiten eine friedliche Stimmung und lassen sich lieber auf Diskussionen als auf Kämpfe ein. Alles in allem ist Ure recht undurchschaubar, manche halten ihn eher für ein Prinzip als für eine Religion.

Amon
Die Reinkarnation des Gottes, der Königspriester, steht an der Spitze der Glaubensgemeinschaft, an seiner Seite sind 12 Lordpriester, der Zirkel des Lichtes genannt. Sie richten sich gegen das Böse.

Cosmos
Cosmos ist eigentlich, wie Ure, weniger ein Gott als viel mehr eine Philosophie. Es gibt zwei Richtungen, in denen ihr gefolgt wird. Nur beide zusammen ergeben den Glauben Cosmos, denn Körper und Geist sind eins. Kalarschah: Dies ist die Philosophie des täglichen Lebens und des Regierens, der gesellschaftlichen Moral. Übersinnliches hat in dieser Strömung keinen Platz. Furanus: Dies ist die Philosophie des Allgegenwärtigen, des nicht Sichtbaren. Leben und Tod ist eins, der Kreislauf der Macht. Alle Dinge sind eins, da Cosmos das unendliche Rad ist, das alles schafft und alles vernichtet, wenn es will. Es ist die Lehre vom Geist, kennt kein Gut oder Böse, nur das Eins-Sein. So ist es auch eine Ehre zu kämpfen und zu sterben, denn dadurch wird man eins mit dem Rad und der Geist geht auf Wanderschaft um einen besseren Körper zu suchen, dem Rad zu dienen. Das heilige Symbol ist ein gelbes Rad.

Bilshifa

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[] [] '1000 Amazonenwitze'
Ein Lesebuch für den Pascha.

[] Hier seid Ihr bereits über die Jungstelle der fundregellen Sanduhr hinweggeklettert, so dass nur mehr wenige Durchräume weiterführen. Durch jenen Spiegel kommt Ihr mit ein wenig Glück direkt beim Fundstaben suZ und seinen Werken der nicht mehr ganz so fernen Vergangenheit heraus, oder aber Ihr landet direkt wieder beim Eingang. Der ganz normale per pedes pedulum bringt Euch schliesslich zum Fundstaben gwWe mit seinen vielleicht mal wichtigen Papyrrollen, wenn es sie geben werden wird.

Die klösterlichen Tore stiessen Christian Folini, Frank Schleich, Elena und Daniela Schmidt auf.

Panta rhei. Das letzte Mal am 22. September 1999.