Die Dogenwahl zu Wexxel

Spielhöller und Wettstübler

Eine Wahlgruppierung


[] Die Nachtgestalten um Lady Aressia förderten beim Wiederaufbau das Wexxler Nachtleben in hohem Masse. Das hat sich unter dem etwas spröden Ghilean von Wexxel keineswegs geändert. Dahinter stecken vermutlich die Vampire. Volle Casinos und Wettstuben bedeutet viele Touristen und vor allem auch solche, die abgebrannt und voller Spielschulden gerne ein bisschen Blut geben, um wieder an Geld zu kommen. Das sie gleich wieder bei den Spielhöllen verspielen können. Sie sind sich wohl bewusst: Sie sind ein hochwichtiger Wirtschaftsfaktor in Wexxel. Die Anerkennung durch andere ist jedoch durchaus unterentwickelt. Die Händler halten sich für 'etwas Besseres'. Ohne die Spielhöller jedoch wäre Wexxel eine unbedeutende Provinzstadt! Auch aus diesem Grunde haben sie beschlossen, sich zusammenzutun, um im Schneeberg unter der Leitung von Ali Lyon Quatermain eine mobile Spielhölle einzurichten: wo in Wexxel Wichtiges passiert, sind sie auch wichtig und können gleich noch den anwesenden Nobilitäten einiges aus der Tasche ziehen.
Willkommen und sympathisch sind ihnen alle, die Geld haben und willens sind, einen Teil davon in den Casinos zu lassen: Händler, Bordelleure, Garde, Kamelzüchter, Sandler (oft rasch pleite), Volk (selten gesehen). Vampire und Skelettare sind etwas zwiespältig, da sie manchmal auch andere Kunden vertreiben. Da vor allem die Vampire auch auf Abgeschiedenheit Wert legen, gibt es manchmal geschlossene Gesellschaften untoter Kreaturen. Nicht immer nur wohlig! Nichtkunden verdienen nicht mehr als Ignoranz.
Die Sandler und Skelettare sieht man auch gerne als Ausgraber von Lokalen und Kellern. Das gilt vor allem für diejenigen, die gerne ohne viel Aufhebens Hinterzimmerspiellokale einrichten möchten. Für etwas edlere, repräsentativere und legalere Lokale tut man sich bevorzugt mit Jeromir Petonas zusammen, denn er kennt alle Kniffe, wie man Bodenprobleme mit Lord Vetinari klärt und rasch Gebäude bis zur Eröffnung bringt. Leider ist er auch ein Spekulant und treibt die Preise in die Höhe und manchen in den Ruin. Lord Varag Vetinari hat auch schon manchem einen Strich durch die Rechnung gemacht, denn ihm gehört nicht nur der ganze Grund, sondern er beansprucht auch alles IM Grund und erscheint manchmal überraschend, um Steuern zu kassieren, so dass Keller bevorzugt heimlich angelegt werden.

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Dieses Papyrus kostete Arnold H. Bucher seinen ganzen Tageslohn und einen halben Liter Blut.
Panta rhei. Das letzte Mal am 19. September 1999.