Die Dogenwahl zu Wexxel

Marktzauberer und Artisten

Eine Wahlgruppierung


[] Von den vielen Gruppierungen, denen an der Dogenwahl Stimmen zugestanden wurden, sind die Marktzauberer vermutlich die Durcheinandergewürfeltste. Sie vertreten eigentlich alle auf der Strasse oder in kleinen Buden im weitesten Sinne kunstfertig oder künstlerisch Tätigen. Insbesondere aber Marktzauberer und Quacksalber und ähnlich Wundertätige. Seit dem Verschwinden von Haupt-, Hof- und ErzMagus Perefor Ziut in die Nebelwelt sind in Wexxel keine akademisch oder klassisch gebildeten Magier mehr tätig. Gelernt haben sie alle irgendwie bei einem anderen Marktzauberer oder Quacksalber ein eher zusammengeschustertes Wissen, das aber durchaus seinen Zweck erfüllt bei der Bewältigung von Alltagsproblemen des kleinen Mannes. Untereinander besteht selten Einigkeit, indem oft gegenseitig die Beschuldigung der Scharlatanerie erhoben wird. Das heisst aber nicht, dass sie nicht nach aussen zusammenstehen und einen Kollegen oder eine Kollegin, der/die wegen einer unerwünschten oder ausbleibenden Wirkung in Bedrängnis gerät, solidarisch verteidigt.
Ein Greuel sind ihnen die UR-Macher, weil sie gegen alle Magie sind. Die Priester wettern auch ab und zu gegen die Marktzauberer, indem sie behaupten, sie würden den Leuten nutzlosen Tand teuer verschachern, während sie doch mit starkem Glauben das Gewünschte einfacher und eher kriegen könnten. Mit Vampiren und Lichtscheuen haben sie wenig zu schaffen, denn sie sind schlechte Kunden. Andererseits gibt es viele Leute, die Amulette und andere Mittel gegen Vampire kaufen, so dass sie letztendlich Anlass für gute Geschäfte sind. Ansonsten ziehen sich die Kunden quer durch alle Bevölkerungsschichten. Gut im Kurs sind übrigens auch magische Potenzsteigerer und andere Liebesmittelchen.

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Verzaubern lies sich Arnold H. Bucher hier nicht, eher verquacksalberwirbeln.
Panta rhei. Das letzte Mal am 24. Mai 1999.