Die Dogenwahl zu Wexxel

Händler und Wechsler

Eine Wahlgruppierung


[] Seit der Ausgrabung Wexxels blüht der Handel wieder wie in alten Zeiten. Die meisten alten Familien bzw. ihre Sprösslinge, die die UR-Katastrophe in der Fremde überlebt haben, sind zurückgekehrt und fordern ihr Erbe ein: Sie graben die verschütteten Schatzkammern ihrer Eltern aus und errichten damit neue Palazzi und rüsten Handelskarawanen aus. Das bringt sie oft in Konflikt mit dem Plenarchen Vetinari, der nicht nur den Grund, sonder auch die Dinge im Grund als sein Eigentum beansprucht und sie oft von seiner Garde beschlagnahmen lässt.
Die Händler wissen, dass v.a. die Angst vor den Vampiren die Ordnung in Wexxel aufrecht erhält, darum sympathisieren sie mit ihnen - besonders, da sie nichts kosten (und sich auch nicht in Ausgrabungen oder unkontrollierten Gütertransport einmischen).
Ihre primären Forderungen sind wenig Steuern und wenig Staat.
Eigentlich möchten sie überhaupt keinen Dogen. Dass mit Jaromir Petonas einer von ihnen kandidiert, macht sie nicht unbedingt glücklich (zumal sie ohnehin alle traditionell verfeindet sind und nur geeint gegen die Gier des Plenarchen sowie gegen das Gelump, das sich in Wexxel immer breiter macht). Die Wechsler fordern zudem eine eigene Wexxler Währung mit Prägerechten für sie.
Die Händler sind einerseits entsetzt, dass man sogar Lichtscheue zur Wahl zugelassen hat. Anderseits ist das eine gute Gelegenheit, Kontakt zu knüpfen, ohne in die grässlichen Tunnels steigen zu müssen. Denn die Lichtscheuen könnten eine grosse Hilfe sein, um Güter in die Stadt zu schmuggeln oder Fundsachen vor Vetinari zu verbergen - und man bräuchte ihnen sicher weniger zu zahlen als dem unvertrauenswürdigen Sandler-gesindel.

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Die gefährlichen Informationen sind von Stefano Monachesi nur in grösster Not gesammelt worden.
Panta rhei. Das letzte Mal am 24. Mai 1999.