Die Dogenwahl zu Wexxel

Bordelleure

Eine Wahlgruppierung


[] Die Nachtgestalten um Lady Aressia förderten beim Wiederaufbau das Wexxler Nachtleben in hohem Masse. Gutbesuchte Massagesalons und ähnliche Lokalitäten bedeuten viele Touristen und vor allem auch solche, die, Lust auf eine hübsche Maid oder einen knackigen Burschen verspürend, gerne ein bisschen Blut geben, um wieder an Geld zu kommen. Und trotzdem: Ein weitherum verkannter Berufsstand sind sie. Was sie sehr stört. Wer in lauter Öffentlichkeit die Nase rümpft, ist oft insgeheim ein gerner Gast. Immerhin sind sie ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, einer der Hauptgründe, warum es viele Tikonier nach Wexxel zieht. Die Spielhöller behaupten immer, die Leute kämen wegen der Casinos und Wettstuben, doch das ist nur der Vorwand, um sich in einem der Etablissements verwöhnen zu lassen. Und meist zahlen die Bordelleure ja auch brav die Steuern.
Spröde Ghileans und Vetinaris mögen sie nicht besonders, andererseits ist durch die vergangenen Jahre ihrer gemeinsame Regentschaft erwiesen, dass sie die Bordelleure durchaus gewähren lassen. Wie wäre das wohl mit anderen Kandidaten? Willkommen und sympathisch sind ihnen alle, die das Leben lieben und gerne der Lust nachgehen: Händler, manche Spielhöller, ein Teil der Garde, Kamelzüchter; Sandler & Volk wollen oft unangebrachte Rabatte erbetteln. Untote Kreaturen pflegen kaum mehr eine Libido aufzuweisen und sind etwas zwiespältig, da sie oft auch Kunden vertreiben.
Sandler und Skelettare sieht man hingegen gerne als Ausgraber von Lokalen und Kellern. Das gilt vor allem für diejenigen, die gerne ohne viel Aufhebens Hinterzimmersalons einrichten möchten. Für etwas edlere, repräsentativere und legalere Lokale tut man sich bevorzugt mit Jeromir Petonas zusammen, denn er kennt alle Kniffe, wie man Bodenprobleme mit Lord Vetinari klärt und rasch Gebäude bis zur Eröffnung bringt. Leider ist er auch ein Spekulant und treibt die Preise in die Höhe und manchen in den Ruin.
Lord Varag Vetinari hat auch schon manchem einen Strich durch die Rechnung gemacht, denn ihm gehört nicht nur der ganze Grund, sondern er beansprucht auch alles IM Grund und erscheint manchmal überraschend, um Steuern zu kassieren, so dass Keller bevorzugt heimlich angelegt werden.

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Parlierend ereiferte sich hier Arnold H. Bucher die Gruppierung anderen näherzubringen.
Panta rhei. Das letzte Mal am 24. Mai 1999.